18.11.2014, 15.40 Uhr

Buß- und Bettag 2014 in Deutschland: Nur in Sachsen arbeitsfrei!

Jedes Jahr am Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag (Sonntag vor dem ersten Advent) feiert die evangelische Kirche den Buß- und Bettag, so auch am 19. November 2014. Alle Infos zu diesem Feiertag in den Bundesländern finden Sie hier.

Wann Sie viel Freizeit für wenig Urlaubstage kriegen: Erfahren Sie hier alles über die Brückentage 2015.

Der Buß- und Bettag ist für evangelische Christen ein Tag der Besinnung und Neuorientierung.

Der Buß- und Bettag ist für evangelische Christen ein Tag der Besinnung und Neuorientierung. Bild: picture-alliance / dpa / Arno Burgi

Buß- und Bettag 2014: Feiertag in Sachsen - höhere Beiträge zur Pflegeversicherung

1994 beschloss die damalige Bundesregierung, den Buß- und Bettag als gesetzlichen Feiertag abzuschaffen. Nur im Freistaat Sachsen gilt er immer noch als Feiertag. Deshalb müssen Arbeitnehmer in Sachsen einen höheren Beitrag für die Pflegeversicherung bezahlen. Mit einem Aufschlag von 0,5 Prozent übersteigt dies jedoch deutlich die Kosten für den Arbeitstag.

Auch lesenswert: Ganze Stadt verzaubert todkrankes Kind.

Buß- und Bettag 2014: Feiertagsgesetz erlaubt freien Tag

In anderen Bundesländern wie Hessen oder NRW erlaubt das Feiertagsgesetz, gläubigen Arbeitnehmern einen freien Tag, sodass diese ihre Pflichten wahrnehmen können. Ein Urlaubstag muss nicht genommen werden. Jedoch muss auf Lohn verzichtet werden.

Kalender raus! Jeden Tag gibt's was zu feiern!

Buß- und Bettag 2014: Schulfrei in Bayern und Berlin

In Bayern muss am Buß- und Bettag zwar gearbeitet werden, aber alle Kinder und Jugendlichen können sich über einen schulfreien Tag freuen. Auch in Berlin können sich evangelische Kinder einen Tag aus der Schule entschuldigen lassen.

Haben Sie sich folgende Tage schon in Ihrem Kalender notiert?
Die kuriosesten Welttage
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Buß- und Bettag: Tradition und Glaube

Der Buß- und Bettag ist für evangelische Christen ein Tag der Besinnung und Neuorientierung. Dabei geht es nicht um Buße für begangene Sünden, sondern um eine Umkehr zu Gott durch ein Überdenken der eigenen Haltung. Der 1532 erstmals gefeierte Tag geht auf den Brauch zurück, in Notzeiten einen Bußgottesdienst abzuhalten, bei dem Gott um Vergebung und Hilfe gebeten wird.

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bua/fro/news.de
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