09.09.2014, 17.55 Uhr

126 Jahre nach den Morden: DNA-Test beweist: Das ist Jack the Ripper!

Der Mythos um den Serienmörder Jack the Ripper beschäftigt die Welt seit Jahren - jetzt scheint das Rätsel um den Prostituiertenkiller von London endlich gelöst.

Der Mythos um den Serienmörder Jack the Ripper beschäftigt die Welt seit Jahren - jetzt scheint das Rätsel um den Prostituiertenkiller von London endlich gelöst. Bild: dpa / ZDF / ITN Productions

Die Morde von Jack the Ripper - zu deutsch Jack der Aufschlitzer -, die London im Herbst 1888 überschatteten, gehörten mehr als ein Jahrhundert zu den größten Mysterien der Kriminalgeschichte. Fünf Prostituierte fielen dem unbekannten Mörder in der Themsemetropole zum Opfer - doch die Londoner Polizei konnte den Täter nie dingfest machen. Bis zum heutigen Tag haben es sich Heerscharen von selbsternannten Ripperologen zur Aufgabe gemacht, dem Mörder mit eigenen Nachforschungen in Archiven auf die Spur zu kommen. Nun, 126 Jahre nach den bestialischen Morden im Londoner East End, scheint Jack the Ripper endlich identifiziert zu sein.

Nach Jahrzehnten aufgeklärt
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Grauenhafte Morde an Prostituierten versetzten London 1888 in Angst und Schrecken

Im London des ausgehenden 19. Jahrhunderts sorgte Jack the Ripper für immenses Aufsehen: Fünf Prostituierte, darunter Polly Nichols, Annie Chapman, Elizabeth Stride, Catherine Eddowes und Mary Kelly, fanden im Herbst 1888 im nächtlichen London den Tod. Der Mörder ging in allen Fällen ähnlich vor: Den bettelarmen Frauen wurde brutal die Kehle durchgeschnitten, der Leichnam anschließend grausam verstümmelt. Die Londoner Polizei war jedoch nicht in der Lage, dem Mörder auf die Schliche zu kommen.

Ärzte, Einwanderer, Schriftsteller: Das sind die Verdächtigen im Mythos um Jack the Ripper

Aus alten Polizeiakten konnten Ripperologen bereits einen Kreis von Verdächtigen eingrenzen. Viele Fachleute verdächtigten den Leibarzt von Queen Victoria, Sir William Gull, der grausame Mörder aus dem East End zu sein, für andere Experten stand fest, dass der Killer ein osteuropäischer Einwanderer gewesen sein musste - in diesem Zusammenhang wurden oft Namen wie Severin Klosowski, Michael Ostrog oder Carl Feigenbaum genannt. Andere Theorien besagen, dass der Schriftsteller Lewis Carroll, der mit Alice im Wunderland zu Weltruhm gelangte, in Wahrheit Jack the Ripper war. Die Schriftstellerin Patricia Cornwell hingegen ist nach wie vor davon überzeugt, dass der deutschstämmige Maler Walter Sickert Jack the Ripper war - nicht zuletzt seine düsteren, gewaltverherrlichenden Zeichnungen und Malereien bestätigten die Krimiautorin in ihrer Annahme. Allein, eine überzeugende Beweisführung zu diesen Theorien gab es bislang nicht.

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