11.06.2014, 11.33 Uhr

Tierische Liebe: Forscherin führt Beziehung mit Delfin - Sex inklusive

Dass Pfleger häufig eine ganz besonders innige Beziehung zu ihren tierischen Schützlingen haben, ist nicht neu und uns aus den zahlreichen Zoodokus im TV nur allzu gut bekannt. Doch was sich in den 1960er Jahren zwischen der Forscherin Margaret Howe und einem Delfin abspielte, ging dann wohl doch etwas weiter als gewöhnlich.

Eigentlich sollte er Englisch lernen, doch Delfin Peter wollte viel lieber Sex. (Symbolbild)

Eigentlich sollte er Englisch lernen, doch Delfin Peter wollte viel lieber Sex. (Symbolbild) Bild: Sergei Ilnitsky/dpa

Delfin verliebt sich beim Englischunterricht in Tierforscherin

Für eine BBC-Dokumentation sprach Howe nun erstmals über ihre intime Beziehung zu Delfin Peter, dem sich eigentlich die englische Sprache beibringen sollte. Wie der Mirror berichtet, passierte zwischen Pfleger und Tier aber weit mehr als Unterricht. In den zehn Wochen, die Howe mit dem Delfin in einer gefluteten Villa zusammenlebte, habe es auch sexuelle Erlebnisse gegeben.

«Wir hatten mehrere lange ‹Liebes-Sessions›», gesteht die Tierforscherin in ihrem Tagebuch. «Das Wasser ist tief genug, so dass er sich auf den Rücken legen kann - um sich den Unterleib reiben zu lassen. Er schläft direkt neben meinem Bett.» Die Anziehung des Delfins sei sogar so weit gegangen, dass das Tier eifersüchtig wurde, wenn Howe ans Telefon ging. Er habe dann extra laut gerufen.

Eifersucht und Sexspielchen: So innig war die Beziehung zwischen Tier und Mensch

In Woche vier sei Peters Erregung dann so groß geworden, dass er zwischenzeitlich in einen anderen Pool verlegt werden musste, um sich zu beruhigen. «Peter war in dieser Woche mehrmals sexuell erregt», schildert die Wissenschaftlerin die Situation, «und ich finde, dass sein Verlangen unsere Beziehung stört.»

Nach einer kurzen Auszeit habe sich die Lage wieder entspannt, aber die Sexspielchen gingen weiter. So habe Delfin Peter ihr seine Genitalien entgegen gestreckt, um sich dort streicheln zu lassen, berichtet Howe weiter. Für sie sei Peter am Ende gar kein Delfin mehr gewesen, sondern einfach nur Peter.

Delfin Peter stirbt wenige Wochen später an Herzschmerz

Als das Experiment beendet war, wurden er und Howe getrennt. Ihre Beziehung nahm laut dem Mirror ein trauriges Ende, denn nur wenige Wochen nach ihrer Trennung hörte der Delfin auf zu atmen. Er starb wohl an Herzschmerz und der Sehnsucht nach Howe. Wie sie die zehn Wochen mit Peter erlebte, zeigt die Doku «The Girl Who Talked To Dolphins».

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zij/news.de
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