23.04.2014, 10.31 Uhr

Missbrauchsdrama: Schockierend! Zehnjähriger vergewaltigt Mitschüler

In einer britischen Grundschule soll ein 10-Jähriger einen Mitschüler auf der Schultoilette vergewaltigt haben.

In einer britischen Grundschule soll ein 10-Jähriger einen Mitschüler auf der Schultoilette vergewaltigt haben. Bild: picture alliance / dpa / Patrick Seeger

Schockierend aber wahr. In Großbritannien soll ein zehnjähriger Junge einen gleichaltrigen Klassenkameraden auf der Schultoilette einer Grundschule in Colwyn Bay vergewaltigt haben. Laut Berichten der britischen Zeitung «Daily Mail» geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass beide Jungen vor der mutmaßlichen Vergewaltigung Internetpornos gesehen haben.

Vergewaltigung auf Schultoilette

Der vermeintliche Täter soll sein Opfer während des Englischunterrichtes gefragt haben, ob er mit ihm Sex haben wolle. Dieser dachte jedoch, dass es sich bei der Frage um einen Scherz handele und antwortete: «Auf keinen Fall!» Nach der Stunde ging das angebliche Opfer auf die Toilette, wo es dann von seinem Klassenkameraden vergewaltigt wurde. Der Zehnjährige folgte seinem Opfer, griff es an, schob es über ein Waschbecken und vergewaltigte es dort.

Dem Gericht zufolge flehte das gleichaltrige Opfer seinen jungen Peiniger an, damit aufzuhören. Nach ungefähr zehn Sekunden ließ der angebliche Täter von seinem Opfer ab und sagte: «Ach komm schon, die Party geht doch erst noch richtig los.»

Häufige sexuelle Übergriffe

Dem Opfer war die Vergewaltigung so peinlich und er hatte Angst davor als homosexuell abgestempelt zu werden, sodass er über die Tat schwieg. Erst als er von Lehrern zu einem anderen Vorfall befragt wurde, kam die Vergewaltigung ans Licht.

Der mutmaßliche Täter hatte in einem anderen Fall bereits versucht, den Jungen zu sexuellen Handlungen zu überreden. Beim Händewaschen nach dem Toilettengang soll er ihm die Hose heruntergezogen haben. Als dieser ihn nicht ließ, sagte sein Peiniger: «Warum nicht? Es macht doch Spaß!»

Schüler sah vor der Tat Internetpornos

Das Gericht geht davon aus, dass die Schüler im Vorfeld der angeblichen Tat Internetpornos gesehen haben. «Es ist zweifellos, dass in diesem Fall die begangene Tat auf gesehenem pornografischen Material beruht», sagte Staatsanwalt Karl Scholz gegenüber «Daily Mail».

Dem angeklagten Jungen wird Vergewaltigung und die Anstiftung eines Klassenkameraden zu sexuellen Aktivitäten vorgeworfen. Der Beschuldigte streitet die Tat jedoch ab. Er sei vielleicht einmal gemein gewesen, aber er habe sein angebliches Opfer nie gemobbt oder zu sexuellen Handlungen aufgefordert. Die Jury am Mold Crown Gericht sei über die Vorwürfe gegen den Zehnjährigen sehr schockiert.

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bua/fro/news.de
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