18.05.2019, 08.11 Uhr

Kinostarts der Woche ab 16. Mai 2019: "The Silence", "Urfin" und Co.! Alle aktuellen Kinofilme mit Trailer

Im Endzeit-Horror

Im Endzeit-Horror "The Silence" terrorisieren blinde Monster die Menschheit. Bild: Michael Gibson/Constantin Film Verleih GmbH/dpa

"Kino, dafür werden Filme gemacht!" Und da ist schon eine Menge dran. Denn kein Streaming-Dienst der Welt wird das Gemeinschaftsgefühl eines Kinobesuches jemals ersetzen können. Darum stellen wir Ihnen hier alle neuen Filme vor, die am Donnerstag, den 16. Mai 2019, in den deutschen Kinos anlaufen.

"The Silence": Endzeit-Horrorfilm ab dem 16. Mai 2019 im Kino

Mittelalterliche Monster konnten aus einer unterirdischen Höhle fliehen und töten nun wahllos Menschen - sie können aber nur hören und sehen ihre Opfer nicht. Eine Familie flüchtet in ein abgelegenes Haus in den Wäldern und bekommt es dort neben den Monstern auch noch mit einer Sekte zu tun, die es auf die gebärfähige Tochter Ally abgesehen hat. Stanley Tucci spielt Familienvater Hugh Andrews, der seine Frau Kelly, die taube Ally und den jüngeren Jude durch das Endzeit-Szenario führen muss.

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"Greta": Psycho-Kampf mit Starbesetzung

Für seinen Fim "Greta" schickt Oscar-Preisträger Neil Jordan sein Starduo Chloë Grace Moretz als Frances und Isabelle Huppert in der Titelrolle in einen Psychothriller um emotionale Verluste und Suche nach Ersatz. Mit Jungstar Moretz und Klassikerin Huppert hat Regisseur Jordan ein glänzend mit- wie gegeneinander agierendes Frauenpaar gefunden. Beide füllen mit glänzendem Spiel ebenso die emotionalen wie die schrecklichen Phasen dieser schwer zu durchschauenden Beziehung im modernen New York aus.

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"Das Familienfoto": Sarkastische Komödie aus Frankreich

Die drei Geschwister Gabrielle (Vanessa Paradis), Elsa und Mao haben sich längst auseinandergelebt. Ihr Vater Pierre hatte nie viel Interesse an der Familie, Mutter Claudine, eine Psychotherapeutin, ist mit ihrem Latein auch längst am Ende. Als dann die verwitwete Großmutter an Demenz erkrankt, kommt sich die dysfunktionale Sippe allmählich wieder näher. Die französische Regisseurin Cécilia Rouaud hat eine stark besetzte Komödie mit ernsten Untertönen in Szene gesetzt. Ihr zweiter abendfüllender Spielfilm kann sich auf ein gut aufgelegtes Ensemble, geschliffene Dialoge und sarkastische Wortduelle verlassen.

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"Urfin - der Zauberer von Oz": Kinderbuch-Klassiker als Trickfilm

Dorothy macht große Augen. Die silbernen Schuhe ihrer Oma haben tatsächlich magische Kräfte! Kaum hat sie drei Mal die Hacken aneinandergeschlagen, da steht sie schon zusammen mit ihrem Hund Toto mitten im Reich Oz. Schnell wird ihr klar, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Hat der miesepetrige Tischler Urfin wirklich vor, die Smaragdstadt zu erobern? Auf dem Weg dorthin müssen Dorothy und Toto viele Gefahren überwinden. Denn im Wald und im Untergrund von Oz lauern hungrige Oger und grausige Sechsfüßer. Doch Dorothy und Toto finden treue Freunde: den Löwenkönig, die Vogelscheuche und den Zinnmann. Wird es ihnen gemeinsam gelingen, Urfin und seine Holzsoldaten zu besiegen?

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"Der Boden unter den Füßen": Beraterin zwischen Kontrolle und Wahn

Bei der Berlinale stellte die österreichische Regisseurin Marie Kreutzer ihren neuen Film vor, nun kommt "Der Boden unter den Füßen" in die Kinos. Das Drama erzählt von der Unternehmensberaterin Lola (Valerie Pachner). Sie verheimlicht, dass sie eine psychisch kranke Schwester (Pia Hierzegger) hat. Doch mit der Zeit findet sich auch Lola am Rande des Zusammenbruchs wieder. Kreutzer hat einen Film über die Schnelligkeit und den Optimierungswahn der heutigen Zeit gedreht. Der Film fragt auch, wie wir mit Unperfektem imLeben umgehen.

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"Die Kinder der Utopie": Aktuelle Doku zum Thema Inklusion

Diese Dokumentation schaut auf Inklusion in unseren Schulen. Im Mittelpunkt stehen sechs junge Erwachsene (drei mit und drei ohne Behinderung), die sich zwölf Jahre nach ihrer Grundschulzeit wiedertreffen. Regisseur Hubertus Siegert und die Mädchen und Jungen kennen sich bereits: Schon sein Film "Klassenleben" (2005) erzählte von einer Berliner Grundschulklasse, in der Kinder mit und ohne Behinderungen und mit sehr unterschiedlichen Begabungen gemeinsam lernten. Jetzt kommen sie wieder zusammen und blicken auf ihre Leben. "Die gemeinsame Schulzeit hat die jungen Menschen geprägt, und wir erleben, wie die Generation Y heute die Inklusion lebt", heißt es im Pressetext.

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"Once again": Romantische Begegnung im indischen Mumbai

Laut dem, in Indien geborenen, aber in Deutschland lebenden Regisseur Kanwal Sethi ging es ihm bei diesem Film darum, das in Großstädten wie Mumbai allgegenwärtige Gefühl von Einsamkeit einzufangen. Sethi, von dem auch das Drehbuch kommt, erzählt uns von einer Mutter zweier Kinder, Tara, die verwitwet ist. Tara hält sich mit einem Restaurant über Wasser; einem Restaurant, in dem allabendlich ein indischer Filmstar sein Essen ordert. Immer wieder zwar sprechen beide miteinander übers Telefon, zu einem echten Treffen jedoch fehlt ihnen, so scheint es, der Mut. Eines Tages ist es dann aber doch so weit. Regisseur Sethi nimmt uns mit auf eine Reise durch die 15-Millionen-Metropole.

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jat/news.de/dpa
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