05.09.2018, 14.25 Uhr

Donald Trump unter Beschuss: DARUM ist das neue Enthüllungsbuch "Fear" so gefährlich für Trump 

Es gibt neue Enthüllungen über Donald Trump.

Es gibt neue Enthüllungen über Donald Trump. Bild: Evan El-Amin / Shutterstock.com/spot on news

Der Stabschef des Weißen Hauses, John Kelly (68), soll so wütend über das Verhalten von Donald Trump (72) sein, dass er den US-Präsidenten anderen Vertrauten gegenüber angeblich als "Idioten" bezeichnete und sich beklagte, dass sie sich in "Crazytown" befänden. Das steht in einem neuen Enthüllungsbuch, das sich Trump widmet.

"Furcht: Trump im Weißen Haus" von Bob Woodward erscheint am 11. Oktober auf Deutsch - hier können Sie es vorbestellen

Donald Trump von Mitarbeitern als "Idiot" bezeichnet

Die offenbar wenig schmeichelhafte Darstellung von Trumps bisheriger Zeit als Präsident stammt aus "Fear" ("Furcht: Trump im Weißen Haus"), dem mit Spannung erwarteten Buch von Bob Woodward (75), der zusammen mit Carl Bernstein die Hintergründe der Watergate-Affäre aufdeckte. In seinem neuesten Werk heißt es unter anderem, Trump leide wegen der Russland-Untersuchung so unter Verfolgungswahn, dass er zeitweise kaum imstande sei, zu arbeiten. Das berichtet die "Washington Post" vorab aus dem Buch, das kommende Woche in den USA erscheint. Auch Michael Wolff (65) hatte in "Feuer und Zorn" bereits die Zustände im Weißen Haus beschrieben, Bob Woodwards Enthüllungen dürften aber für noch mehr Aufsehen sorgen.

Trump schäumt vor Wut: Offizielles Statement zum neuen Enthüllungsbuch "Fear"

Das Weiße Haus hat vor der Veröffentlichung von "Fear" bereits eine Erklärung dazu abgegeben. Pressesprecherin Sarah Sanders (36) nannte das Buch "nichts weiter als erfundene Geschichten, viele von ehemaligen, verärgerten Angestellten, die den Präsidenten schlecht aussehen lassen wollen".

Woodward beschreibt in seinem Buch laut "Washington Post" unter anderem, wie Trump offenbar selbst seine führenden Mitarbeiter hinter ihrem Rücken erniedrigt. Der Präsident verspottete demnach angeblich den ehemaligen Nationalen Sicherheitsberater H.R. McMaster (56), indem er ihn auf beleidigende Weise nachahmte. Kellys Vorgänger als Stabschef, Reince Priebus (46), sei laut dem Buch von Trump als "eine kleine Ratte, die nur herumhuscht" bezeichnet worden. Justizminister Jeff Sessions (71) nannte Trump angeblich "geistig zurückgeblieben". Auch der kürzlich verstorbene Senator John McCain sei von Trump beleidigt worden.

Das offenbartBob Woodwards Enthüllungsbuch

In dem neuen Buch wird zudem beschrieben, wie besorgt Trumps Berater sein sollen, weil dem Präsident der Zugang zur Weltpolitik fehle. Top-Beamte versuchten angeblich gemeinsam, zu verhindern, dass Trump seine seltsamen Pläne in die Tat umsetze. Sie ließen sogar ein Dokument von seinem Schreibtisch verschwinden, damit er es gar nicht zu Gesicht bekomme, heißt es.

Nach dem Giftgas-Anschlag von Syriens Diktator Bashar al-Assad (52) im April 2017 rief Trump dem Buch zufolge US-Verteidigungsminister Jim Mattis (67) an und sagte ihm, dass er Assad töten wolle. "Lasst uns ihn verdammt nochmal töten. Lasst uns da reingehen. Lasst uns ganz viele von ihnen töten", wird Trump von Woodward zitiert. Mattis habe dem Präsidenten versichert, dass er sich darum kümmern werde, ließ Trumps Idee aber schnell fallen. Mattis hat diese Darstellung allerdings bereits in einer Erklärung dementiert, die auf Trumps Twitter-Account zu lesen ist.

"Lügner" und "Betrüger":Insider packen über Trump aus

John Kelly, der Trump laut Woodward nicht nur einen "Idioten" nannte, wird in dem Buch auch mit den Worten zitiert: "Ich weiß nicht, warum wir hier sind. Das ist der schlimmste Job, den ich je hatte." In einem Statement dazu erklärte er nun, dass dies nicht der Wahrheit entspreche: "Ich verbringe mehr Zeit mit dem Präsidenten als jeder andere und wir haben eine unglaublich aufrichtige und starke Beziehung. Dies ist ein weiterer erbärmlicher Versuch, die Menschen in der Nähe von Präsident Trump zu beschmutzen und von den vielen Erfolgen der Regierung abzulenken." Trump selbst nannte die Zitate aus dem Buch auf Twitter "Betrügereien".

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