12.06.2018, 18.22 Uhr

Konzert: Ed Sheeran: Entscheidung über Konzert in Düsseldorf vertagt

Darf Ed Sheeran in Düsseldorf spielen? Die Frage bleibt zunächst unbeantwortet

Darf Ed Sheeran in Düsseldorf spielen? Die Frage bleibt zunächst unbeantwortet Bild: Represented by ZUMA Press, Inc./ImageCollect/spot on news

Politisches Hickhack um das Ed-Sheeran-Konzert in Düsseldorf. Obwohl für das Open Air auf den Düsseldorfer Messeparkplätzen bereits 85.000 Tickets verkauft sind, steht das Mega-Event vor dem Aus. Dabei geht es nicht vordergründig um das für den 22. Juli geplante Konzert des britischen Superstars ("Castle on the Hill"), sondern um die Fläche, auf dem dieses stattfinden soll. Am Montag kündigte die CDU an, ihre Zusage für das Konzert aufgrund fehlender Sicherheitsgewährleistungen zu verweigern. Sie ist die letzte Partei, die noch keine Stimme abgegeben hatte. Zuvor hatten sich bereits die Grünen gegen die Pläne gestellt. Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) kann das nicht nachvollziehen.

Das Album "Divide" von Ed Sheeran gibt es hier

In einer Sondersitzung am Mittwoch wollte die CDU gegen die Pläne, den Messeparkplatz zur größten urbanen Eventfläche Nordrhein-Westfalens zu machen, stimmen. Das würde auch das endgültige Aus für das Konzert bedeuten. Doch wie die Stadt Düsseldorf am Dienstag bekanntgegeben hat, wurde die Entscheidung zur Open-Air-Fläche auf den 27. Juni verschoben. Der Konzertveranstalter FKP Scorpio macht indes Hoffnung und erklärt, "dass auch die heutige Pressekonferenz der Stadt Düsseldorf ergeben hat, dass die Veranstaltung sowohl von Politikern als auch den zuständigen Fachbehörden und Experten weiterhin als durchführbar bewertet wird."

Aus Sicht der Feuerwehr seien "alle Fragen, die zur Sicherheit zu stellen sind, identifiziert", teilte der Leitende Stadtbranddirektor David von der Lieth mit. "Es gab keine Kompromisse, und unsere Anforderungen sind so erfüllt, wie wir es als Feuerwehr auch gewöhnt sind." Die CDU begründet die Vertagung nun laut Medienberichten damit, dass es noch zu viele offene Fragen gäbe, "die unter dem Druck der Zeit nicht beantwortet werden können". Sobald die Fragen beantwortet sind, sei die Partei aber für Lösungen offen, heißt es vom Düsseldorfer CDU-Chef Thomas Jarzombek.

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