25.10.2017, 17.15 Uhr

Sebastian Fitzek mit "Flugangst A7": Flugangst? Dann sollten Sie DIESES Buch auf keinen Fall lesen

Der neue Thriller

Der neue Thriller "Flugangst 7A" erscheint am 25.10.2017. Bild: Verlagsgruppe Droemer Knaur

Von news.de-Redakteurin Maria Ganzenberg

"Es gibt eine tödliche Waffe, die durch jede Kontrolle kommt. Jeder kann sie ungehindert an Bord eines Flugzeugs bringen." Mit dieser Einleitung wirbt Droemer Knaur für den neuen Psychothriller von Sebastian Fitzek und verspricht Gänsehaut pur! Ob das neue Werk von Erfolgsautor Fitzek wirklich so gut ist, haben wir für sie getestet.

Sebastian Fitzek: Darum geht's bei "Flugangst 7A"

Ein Psychologe, der so panische Angst vorm Fliegen hat, dass er gleich mehrere Sitzplätze bucht, eine Braut, die alles außer ihrem Hochzeitstag im Kopf hat, eine schwangere Künstlerin, die in den Wehen liegend entführt wird und eine Frau, die dachte, ihr psychisches Trauma endlich überwunden zu haben, sind im perfide gespannten Netz eines offenbar verrückten Massenmörders gefangen und halten das Schicksal von 626 Menschen in den Händen.

Sebastian Fitzeks Bücher werden mittlerweile in 24 Sprachen übersetzt.

Sebastian Fitzeks Bücher werden mittlerweile in 24 Sprachen übersetzt. Bild: dpa

Genauer gesagt geht es um den Psychiater Mats Krüger, der eigentlich vorfreudig nach Berlin fliegt, um sein Enkelkind kennenzulernen und sich vielleicht mit seiner Tochter auszusöhnen. Dafür nimmt er sogar in Kauf, zu fliegen, ganze 13 Stunden lang, obwohl er panische Angst davor hat. Doch seine Flugangst rückt schnell in den Hintergrund, als ihn eine unbekannte Nummer im Flugzeug erreicht und ihm droht, seine Tochter, die bereits in den Wehen liegt, zu ermorden, sollte er das Flugzeug nicht zum Absturz bringen. Dafür soll er das psychische Trauma einer sich ebenfalls an Bord befindenden, ehemaligen Patientin erneut auslösen.

Ein nervenzerfetzender Überlebenskampf nimmt seinen Lauf...

Sebastian Fitzek veröffentlicht "Flugangst 7A" im aufwendigen Design

Wer im Buchladen zu "Flugangst 7A" greift, merkt sofort, dass hier viel Liebe fürs Detail drinsteckt. Das Hardcover hat einen aufwendig gestalteten Umschlag aus Plastik, der fröhlich glänzt und so wohl auch in vollgestopften Bücherregalen jede Menge Aufmerksamkeit bekommt. Besonderes Highlight: Der Umschlag hat ein "Fenster", welches an das einer Flugzeugkabine erinnern soll. Durch dieses schimmert eine schaurige aussehende Hand und ganz Mutige, die den Umschlag entfernen, entdecken ein Vexierbild (umgangssprachlich auch Wackelbild genannt), auf welchem aus der richtigen Perspektive eine geisterhafte Person in einem Flugzeug zu erkennen ist.

Einziges Manko: Das Buch rutscht beim Lesen immer wieder aus dem Umschlag. Das ist irgendwann ganz schön nervig, aber an sich nicht weiter tragisch.

Seiten: 12
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