24.05.2014, 08.00 Uhr

Muttbombing: Wenn Stars unfreiwillig auf den Hund kommen

Von news.de-Redakteurin Juliane Ziegengeist

Kim Kardashian wird dank Muttbombing zur Hundevermittlerin.

Kim Kardashian wird dank Muttbombing zur Hundevermittlerin. Bild: news.de-Screenshot (Instagram/dallaspetsalive)

Wenn es um Selfies geht, reicht es längst nicht mehr, sein Gesicht in die Kamera zu halten und abzudrücken. Deshalb lassen sich Promis und Normalos immer wieder neue Skurrilitäten einfallen, um aus der Masse herauszustechen. Entweder sie kleistern sich mit Klebeband zu, ziehen die grausamsten Grimassen, posieren statt von vorn von hinten oder fotografieren sich kurz nach dem Sex.

Auf den Hund gekommen: Muttbombs sollen herrenlose Vierbeiner vermitteln

Meist dienen diese Schnappschüsse der Selbstdarstellung. Doch Selfies sind auch für noch etwas anderes gut. Die Tierschützer von Dallas Pets Alive suchen damit ein neues Heim für herrenlose Hunde. Wie das geht? Ganz einfach: Man nehme ein existierendes Selfie und photobombe es mit dem entsprechenden Vierbeiner.

Die sogenannten Muttbombs (Mutt steht für streunender Hund, Mischling) werden auf Instagram gepostet. Im Beitrag dazu gibt es nützliche Informationen zum Tier, wie es heißt, wie alt es ist, wie man es adoptieren kann. All das in der Hoffnung, ein neues Frauchen oder Herrchen zu finden.

Adoptionsrate von Hunden konnte um 55 Prozent gesteigert werden

Eigenen Aussagen zufolge hat die ungewöhnliche Rettungskampagne die Adoptionsrate bei Dallas Pets Alive um 55 Prozent gesteigert. Auf Instagram folgen der Organisation seither 300 Prozent mehr Internetnutzer; derzeit sind es knapp 4.200. Und auch andere Tierschutzeinrichtungen haben Muttbombing für sich entdeckt und werben damit für ihre Tiere.

Gephotoshopte Promi-Selfies sind besonders beliebt

Besonders populär sind selbstredend Muttbombs mit Selfies von Prominenten. So blickt auf dem Original Kim Kardashian noch ganz für sich lasziv in die Kamera, während auf dem Photobomb-Bild ein kleines Fellknäuel mit ihr um die Aufmerksamkeit buhlt. Auch vor dem epischen Selfie von EllenDeGeneres bei den Oscars 2014 machen die herrenlosen Vierbeiner keinen Halt.

Dass diese Bilder mehr Interessenten erreichen als Fotos von traurigen Hunden in kargen Käfigen, leuchtet ein. Stars und Sternchen müssen sich künftig also in Acht nehmen, gemuttbombt zu werden. Aber ganz ehrlich: Als Tierbotschafter eingespannt zu werden, ist schon fast eine Ehre. Dieser Selfie-Trend für einen guten Zweck kann sich in jedem Fall sehen lassen.

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zij/news.de
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