16.04.2017

Sex statt Bargeld: Die kuriosesten Zahlungsmittel der Welt

In einigen Ländern der Welt gilt Sex als Bargeldersatz.

In einigen Ländern der Welt gilt Sex als Bargeldersatz. Bild: VRD/fotolia

Bevor Münzen und Geldscheine sich international als Zahlungsmittel etablierten, betrieben Kulturen auf der ganzen Welt ihren Handel mit Metallen, Stoffen und Materialien, die sie aus der Natur erhielten. Auch wenn diese altertümlichen Währungen dieser Tage von Bargeld und Kreditkarten nahezu verdrängt wurden, existieren in einigen Gegenden dieser Welt immer noch ungewöhnliche Zahlungsmethoden.

Die kuriosesten Zahlungsmittel der Welt

Das Finanzportal Vexcash hat sich auf die Suche nach den kuriosesten Zahlungsmitteln begeben, die heute noch im Umlauf sind. Die entstandene Infografik macht deutlich, dass die Kreativität der Menschen auf der ganzen Welt mit Geld nicht aufzuwiegen ist.

Fahrschüler zahlen Unterricht mit Sex

Ein Führerschein ist meist eine kostspielige Sache, für die Anwärter meist mehrere Tausend Euro hinblättern müssen. Anders sieht es hingegen in den Niederlanden aus. Wer dort knapp bei Kasse ist, kann auch einfach mit Sex für seine Fahrstunden bezahlen - und das ganz legal! Seit 2015 haben Fahrlehrer die Möglichkeit, sich die Kosten für den Unterricht mit körperlicher Liebe vergelten zu lassen: Allerdings sieht das Gesetz zwei Bedingungen vor: Das Angebot dafür muss vom Fahrlehrer ausgehen und beide Beteiligten müssen volljährig sein.

Kronkorken und Handykarten als Alternative zu Bargeld

Für die afrikanische Bevölkerung gilt die offizielle Landeswährung als äußerst unsicher. Daher hat sich in einigen Gebieten ein reger Tauschhandel entwickelt, der ganz auf Bargeld verzichtet. Beliebt sind unter anderem bunte Kronkorken und Handykarten. Daneben können die Bewohner von Tansania und Kenia seit 2007 auch Geld per SMS oder Telefon überweisen. Der Bezahlservice "M-Pesa" soll mittlerweile so erfolgreich sein, dass der Dienst auch in anderen Ländern angeboten werden soll.

Geldwäsche mal anders: Kriminelle zahlen mit Waschmitteln

Kriminelle in den USA sind hingegen total verrückt nach Waschmittel - allerdings nicht weil sie sauber bleiben oder sich eine weiße Weste verschaffen wollen. Besonders unter Drogenhändlern soll Pulver der Marke "Tide" schon seit Jahren der Renner als Bargeldersatz sein. Ob es zum Strecken der Ware genutzt wird, ist nicht bekannt. Daneben wird das Waschmittel jedoch auch zum Bezahlen von Waren und Dienstleistungen verwendet.

Lesen Sie auch: 360 000 Euro im Müll entdeckt! Japanische Polizei sucht Besitzer.

Seiten: 12
Weihnachtsmarkt-KniggeBildungsreformInstant MessengerNeue Nachrichten auf der Startseite