09.08.2019, 14.59 Uhr

Röntgenbild enthüllt: Ärzte schockiert: Patienten-Penis wird zu Knochen!

Pathologische Ossifikation kann eine Penis-Verknöcherung auslösen. (Symbolbild)

Pathologische Ossifikation kann eine Penis-Verknöcherung auslösen. (Symbolbild) Bild: Adobestock/Tomasz Bidermann

Nachdem ein Mann auf der Straße in New York umgefallen war, klagte er über Schmerzen im Knie und im Penis. Da die Ärzte keine weiteren Symptome und auch keine sexuell übertragbaren Krankheiten festgestellt hatten, entschieden sie sich zum Röntgen, wie die britische "Daily Mail" berichtet. So sollte ausgeschlossen werden, dass Knochen von der Hüfte abgesplittert sind und möglicherweise die Schmerzen verursachen.

Röntgenbild zeigt Verknöcherung des Penis-Bindegewebes

Als das Röntgenbild vorlag, staunten die Ärzte nicht schlecht. Auf der Röntgenaufnahme war die Hüfte des Mannes ohne Brüche oder Splitter zu erkennen. Doch an der Stelle, wo nur ein leichter Schatten auf dem Bild auf das Bindegewebe des Penis hinweisen sollte, ließ sich eine dünne knöcherne Struktur erkennen.

Die Ärzte stellten daraufhin eine Verknöcherung des Penis fest. Die sogenannte Ossifikation (vom lateinischen Wort für Knochen "Os") ist beim heranwachsenden Fötus ein normaler Vorgang, der beispielsweise für die Bildung der Schädelplatte verantwortlich ist. Für eine krankhafte Ossifikation im Erwachsenenalter gibt es in der gesamten Medizingeschichte gerade einmal ungefähr 40 Fälle.

Endstadium eines unbehandelten krummen Penis

Der Mann hatte das Krankenhaus jedoch verlassen, bevor die Ärzte weitere Untersuchungen durchführen konnten. Doch es könnte sich um eine späte Form der Peyronie-Krankheit handeln. Wird der Penis beispielsweise beim Sex stark verbogen, können kleine innere Wunden entstehen. Passiert das über einen langen Zeitraum, kann sich das geschädigte Gewebe verhärten, wodurch sich der erigierte Penis deutlich in eine Richtung neigt.

Männer suchen meist jedoch erst einen Urologen auf, wenn die Krankheit schon fortgeschritten ist. Wenn dann die konservativen Therapien nicht anschlagen, hilft nur noch eine Operation.

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luj/loc/news.de
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