10.07.2019, 08.47 Uhr

Schockierende Studie: SO viel Gesundheitsgefahr geht von E-Zigaretten aus!

E-Zigaretten sind wohl doch nicht so viel

E-Zigaretten sind wohl doch nicht so viel "gesünder" als normale Zigaretten. Bild: picture alliance/Friso Gentsch/dpa

Britische Forscher haben in einer Studie zeigen können, wie sich E-Zigaretten auf die Stammzellen des Gehirns auswirken. Nun stellt sich die Frage: Sind die elektronischen Zigaretten wirklich weniger schädlich als normale Zigaretten? Wenn nicht, könnte es sein, dass der Umgang damit neu reguliert werden muss.

Stammzellen reagieren mit Hyperfusion und Leistungsverlust auf E-Zigaretten

Im Versuch haben die Forscher künstliche Stammzellen angezüchtet und dann entweder mit dem Liquid versetzt oder dem Aerosol aus E-Zigaretten bedampft. Dabei reagierten die Zellen unterschiedlich, verringerten aber in jedem Fall ihre Leistungsfähigkeit.

Sobald die Zellen mit dem Dampf der E-Zigarette in Berührung kamen, begann die sogenannte Hyperfusion, bei der mehrere Zellen verschmelzen. So verbessern sie ihre Überlebenschancen in der giftigen Umgebung, sind dann aber wesentlich träger.

Bei direktem Kontakt mit dem E-Liquid wiederum kam heraus, dass die Zellen beginnen, sich mit Kalzium zu überladen. In vielen Fällen platzten und verendeten die Zellen. Die wenigen überlebenden Stammzellen zeigten ebenfalls kaum noch Aktivität.

Nach schockierender Studie zu E-Zigaretten: Folgt jetzt das Verbot?

Ob eine Neuregelung im Umgang mit E-Zigaretten jetzt auf die Agenda der Regierung kommt, muss sich noch zeigen. Bisher haben weder das Gesundheitsministerium noch die Regierung auf die Studie reagiert. Ein Verbot würde jedoch eine Alternative zur Zigarette aus den Regalen holen.

Ein Verbot könnte die in E-Liquids enthaltenen Substanzen auf die schwarze Liste der kontrollierten Betäubungsmittel bringen. Dann wäre der Umgang mit den aromatischen Flüssigkeiten strafbar und die Nutzer müssen aufhören, umsteigen oder würden kriminalisiert.

luj/loc/news.de
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