27.06.2019, 09.31 Uhr

Giftiges Grünzeug: DIESES Gemüse könnte Sie Ihr Leben kosten!

Giftiges Gemüse im heimischen Kühlschrank

Giftiges Gemüse im heimischen Kühlschrank Bild: picture alliance/Soeren Stache/ZB/dpa

Jedes Kind weiß, dass Obst und Gemüse gesund ist. Es liefert lebensnotwendige Vitamine und Mineralstoffe, die der Organismus benötigt. Daher empfehlen Ärzte, täglich mindestens zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse in die Mahlzeiten zu integrieren. Doch Achtung, verschiedene Gemüsesorten können durch die darin enthaltenden Giftstoffe dem Menschen Schaden zufügen oder ihn sogar töten.

Auf die Zubereitung kommt es an

Zu den heimtückischen Gemüsesorten zählen beispielsweise Kartoffeln, Tomaten oder Bohnen. Sie fragen sich jetzt sicherlich verwundert: Wie kann das sein? Die Erklärung ist einfach, denn die Kartoffel zählt zu den Nachtschattengewächsen, die den Giftstoffcocktail Solanin bilden. Insbesondere die grünen Stellen der Schale enthalten besonders viel davon. Daher sollten diese mitsamt den Keimen vor dem Garen stets entfernt werden. Die gute Nachricht ist allerdings, dass ein erwachsener Mensch mindestens zwei Kilogramm Kartoffeln mit grünen Stellen verzehren müsste, ehe er in Lebensgefahr geraten würde. Ähnlich verhält es sich mit Tomaten. Hier sind es die grünen Früchte, die durch das enthaltene Solanin gesundheitliche Probleme verursachen. Essen Sie daher nur ausgereifte Tomaten und entfernen Sie großzügig den grünen Stilansatz! Übrigens sind auch Bohnen und Linsen mit Vorsicht zu genießen. Erst wenn sie mindestens 15 Minuten gekocht wurden, gehören sie auf den Tisch.

So schlimm ist es auch wieder nicht – oder doch?

Niemand würde auf den Gedanken kommen, eine rohe Rhabarberstange zu knabbern, denn allein schon der Geschmack ist ziemlich unangenehm und sauer. Falls doch, wäre es keine gute Idee. Auch dieses Gemüse enthält einen Giftstoff, die sogenannte Oxalsäure, die gerade Menschen mit Nierenproblemen oder Rheuma zum Verhängnis werden könnte. Wer den Rhabarber vor der Weiterverarbeitung in Wasser kocht, ist jedoch wieder auf der sicheren Seite. Guten Appetit!

guru/add/news.de
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