30.01.2019, 14.34 Uhr

Stiftung Warentest im Februar 2019: Migränemittel im Test! Was hilft wirklich gegen Kopfschmerzen?

Eine Migräneattacke beschert Betroffenen nicht nur unerträgliche Kopfschmerzen, sondern geht oft auch mit Übelkeit, Erbrechen oder Licht- und Geräuschempfindlichkeit einher.

Eine Migräneattacke beschert Betroffenen nicht nur unerträgliche Kopfschmerzen, sondern geht oft auch mit Übelkeit, Erbrechen oder Licht- und Geräuschempfindlichkeit einher. Bild: Oliver Killig / picture alliance / dpa

Kopfschmerzen hat wohl jeder Mensch in seinem Leben schon mal gehabt - doch bei Patienten, die an Migräne leiden, sind die Beschwerden deutlich komplexer. Aktuellen Untersuchungen zufolge ist jeder Siebte in Deutschland von der heimtückischen neurologischen Erkrankung betroffen. Neben hämmernden Kopfschmerzen, die migränetypisch meist auf einer Seite des Kopfes auftreten, leiden Betroffene bei einer Migräneattacke oftmals auch unter Übelkeit und Erbrechen, zeigen eine höhere Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen und visuellen Reizen oder Gleichgewichtsstörungen.

Stiftung Warentest im Februar 2019: Migränemittel auf dem Prüfstand

Gegen derartig komplexe Beschwerden sind einfache Medikamente, die gegen "normale" Kopfschmerzen zum Einsatz kommen, meist machtlos. Inzwischen sind jedoch auch auf Migräne-Symptome spezialisierte Schmerzmittel auf dem Markt erhältlich, die Patienten die Qualen nehmen sollen. Doch welche Migränemittel halten wirklich, was sie versprechen - und welche sind ihr Geld nicht wert? Dieser Frage ist die Stiftung Warentest im Februar 2019 nachgegangen und hat verschiedene rezeptfreie und verschreibungspflichtige Medikamente gegen Migräne auf ihre Wirksamkeit hin geprüft. Zudem haben die Warentester untersucht, welche rezeptfreien Migränemittel am günstigsten sind und trotzdem in punkto Wirksamkeit überzeugen.

Medikamente gegen Migräne und Kopfschmerzen - was hilft wirklich?

Viele Migräne-Patienten schwören im Fall einer Migräne-Attacke auf sogenannte Triptane, die die typischen Symptome einer Migräne lindern können. Da bei der Medikation allerdings die individuelle Diagnose ausschlaggebend ist, führt für Migränepatienten kein Weg am Arztgespräch vorbei. Zur Vorbeugung empfehlen viele Ärzte Betablocker, die Migränepatienten auf Rezept ausgehändigt werden. Relativ neu zur Behandlung von Migräne sind hingegen Injektionen, die vorbeugend verabreicht werden. Die präventiven Spritzen, die sich Migränepatienten aller vier Wochen selbst verabreichen können, sollen Migräneschübe im Keim ersticken - Stiftung Warentest hat für die Februar-Ausgabe 2019 Experten befragt, ob die neuartigen "Migräne-Spritzen" wirklich eine Rettung für Betroffene darstellen.

Migräne vorbeugen: Kopfschmerztagebuch kann Attacken mildern

Migränepatienten, die mit den periodisch wiederkehrenden Symptomen ihrer Erkrankung kämpfen, können unabhängig von der Medikation jeden Tag dafür sorgen, dass der nächste Migräneschub weniger heftig ausfällt oder aufgeschoben wird. In vielen Fällen sind bestimmte Auslösereize dafür verantwortlich, dass sich eine Migräne anbahnt - ein Schmerztagebuch, in dem die sogenannten "Trigger" vermerkt sind, kann nützlich sein, um Migräneattacken zu umgehen.

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