02.10.2018, 18.01 Uhr

Tipps für besseren Sex: Weniger Sex wegen "Wintervagina"? So schaffen Sie Abhilfe

Droht im Winter manchen Frauen die Wintervagina? So beugen Sie vor!

Droht im Winter manchen Frauen die Wintervagina? So beugen Sie vor! Bild: Kaspars Grinvalds / Fotolia

Im Sommer haben wir Ihnen den Sommerpenis vorgestellt. Das Besondere: Hitze sorgt dafür, dass sich die Blutgefäße im männlichen Geschlecht erweitern. Der Penis wächst zwar nicht, schwillt aber an und wirkt dadurch bei hohen Temperaturen größer. Bei niedrigen Temperaturen dagegen wirkt er deutlich kleiner. Man spricht dann auch vom Winterpenis. Doch nicht nur Männer sind unterhalb der Gürtellinie wetterfühlig. Auch Frauen sind betroffen. Im Winter etwa drohe laut einer Expertin die "Wintervagina".

Niedrige Temperaturen und trockene Luft verursachen die Wintervagina

Den grundlegenden Auslöser für die Wintervagina kennen wir alle: Niedrige Temperaturen gehen meist mit extrem trockener, kalter Luft einher. Das ständige Heizen in Büros und Wohnungen begünstigt die Trockenheit der Luft nur noch. Die Folge: Unsere Lippen und unsere Haut fühlen sich beständig trocken an. Dies mache laut der Hebamme Mary Burke auch vor der Vagina nicht halt. Wie sie der "Sun" berichtete, werde das weibliche Geschlecht durch die kalte trockene Luft ebenfalls in einen "Trockenmodus" versetzt.

Wintervagina führt zu Schmerzen beim Sex

Es drohe ein "Dürrezustand" in Form vaginaler Trockenheit, die zu teils extremen Schmerzen beim Geschlechtsverkehr führen könne. Damit Ihr Sexualleben nicht unter einer Wintervagina zu leiden hat, sollten Sie folgende Tipps beherzigen, um ihre Vagina auch in der kalten Jahreszeit feucht und gesund zu halten:

So beugen sie einer trockenen Vagina vor und haben besseren Sex

  • Tipp #1: Trinken Sie Apfelsaft! Der ist reich an sogenannten Phytoöstrogenen. Die gleichen die hormonellen Ungleichgewichte aus, die die vaginale Trockenheit mit verursachen. Kirschen, Leinsamen und andere Ölsamen sind ebenfalls reich an Phytoöstrogenen.
  • Tipp #2: Nehmen Sie viel Grünzeug zu sich! Spinat, Grünkohl und Brokkoli enthalten Nährstoffe, die die Durchblutung fördern. Vitamin E, Calcium und Magnesium fördern zudem die Gesundheit Ihrer Muskeln – auch im Intimbereich.
  • Tipp #3: Essen Sie Wassermelone! Die beeinflusst zum einen den pH-Wert der Vagina positiv und enthält Citrullin, das die Durchblutung fördert.
  • Tipp #4: Trinken Sie Kokosnusswasser! Das enthält Laurinsäure, die schädliche Bakterien abwehren und damit Vaginalinfektionen vorbeugen kann.
  • Tipp #5: Essen Sie Möhren, Kürbisse und Süßkartoffeln! Die enthalten Beta-Carotin, das im Körper in Vitamin A umgewandelt wird. Das begünstigt die Fruchtbarkeit.
  • Tipp #6: Vermeiden Sie Stress! Der lässt den Östrogenspiegel absinken, was zu vaginaler Trockenheit führen kann.
  • Tipp #7: Nutzen Sie Luftbefeuchter in beheizten Räumen! Der gleicht ein Absinken der Luftfeuchtigkeit aus, was Ihrer Haut und Ihrer Vagina zugute kommt.
  • Tipp #8: Bewegung, Bewegung, Bewegung! Sport und regelmäßige Bewegung fördern die Blutzirkulation – auch in der Vagina.
  • Tipp #9: Achtung bei der Intimpflege! Stark parfümierte Schaum- oder Duschbäder können zu Irritationen des Intimbereichs führen und den pH-Wert verändern. Parfumfreie Lotions oder Shampoos seien zur Pflege der Vagina empfohlen.

Wintervagina – Gibt es das Phänomen wirklich?

Wenngleich das Befolgen der Tipps von Frau Burke niemandem schaden würde, da diese zu weiten Teilen auch auf das allgemeine Wohlbefinden des Menschen abzielen, zweifeln andere Experten die bloße Existenz des "Phänomens Wintervagina" an. Deren Expertise nach ist die im Körper liegende Vagina keinen wirklichen Temperaturschwankungen ausgesetzt - ganz im Gegenteil, hält der Körper doch eine bestimmte Körpertemperatur durchgehend aufrecht.

Vaginale Trockenheit sei dementsprechend nicht abhängig von den Jahreszeiten, sondern vielmehr davon, was der Körper gerade durchmache. So seien die Wechseljahre, das Stillen und die Zeit rund um eine Geburt als Ursachen für vaginale Trockenheit anerkannt. Auch Krebsbehandlungen können zu Trockenheit im Intimbereich führen. Ebenso Diabetes und bestimmte Medikamente. Mangelnde sexuelle Stimulation und Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Verhütungsmitteln seien ebenfalls plausiblere Ursachen als Temperaturänderungen.

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pap/news.de
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