28.09.2018, 14.16 Uhr

Sterilisation missglückt: Frau hat nach Horror-OP Stuhlgang durch die Vagina

Bei der operativen Sterilisation einer Frau aus Chile ging alles schief, was schiefgehen kann (Symbolbild).

Bei der operativen Sterilisation einer Frau aus Chile ging alles schief, was schiefgehen kann (Symbolbild). Bild: Fotolia / PORNCHAI SODA

Mittel und Wege zur Empfängnisverhütung gibt es so einige - doch wer sich nicht damit abfinden möchte, täglich Hormone in Form der Pille einzunehmen oder Kondome zu verwenden, für den dürfte bei abgeschlossener Familienplanung eine Sterilisation infrage kommen. Auch Yasna Cortes Caceres aus Chile befand, dass ihre Kinderschar groß genug sei und begab sich im Oktober 2017 ins Krankenhaus, um sich sterilisieren zu lassen.

Sterilisation misslungen - Patientin hat Stuhlgang durch Vagina

Zwar gilt die Sterilisation einer Frau als medizinisch aufwendiger als die Durchtrennung der Samenstränge bei einem Mann, doch im Fall von Yasna Cortes Caceres kam es zu extremen Pannen während der Operation. Die Chirurgen, die im Rahmen der OP die Eileiter durchtrennen und so verhindern sollten, dass die Patientin erneut schwanger werden könne, verpatzten den Eingriff nämlich so gründlich, dass die Chilenin ein ganzes Jahr lang durch die Vagina Kot absetzen musste!

Ärztefehler verursacht Darmverletzung bei Routine-OP

Bei der Operation wurde der Dickdarm der Patientin verletzt, schreibt der "Daily Star" zu dem Fall. Dabei habe sich eine Fistel im Körperinneren gebildet, die den Darmausgang in die Vagina verlegte. Doch anstatt den OP-Fehler mit einem weiteren Eingriff zu beheben und der Patientin Qualen zu ersparen, wurde der 31-Jährigen ein künstlicher Darmausgang mit Kolostomiebeutel gelegt. Erst in einer dritten Operation sollte die Fistel korrigiert werden - doch auf den Eingriff musste die Chilenin ein geschlagenes Jahr warten.

So leidet Yasna Cortes Caceres unter den Folgen der verpfuschten Sterilisation

Für Yasna Cortes Caceres jedoch nicht die einzige Konsequenz, mit der sie nach der Pfusch-OP leben muss: Die Ärzte sollen der Patientin zudem die Eileiter entfernt haben, ohne dass die 31-Jährige zuvor ihr Einverständnis dazu gegeben hatte. Aufgrund der körperlichen und seelischen Folgen der Operation habe die 31-Jährige ihren Job verloren und psychologische Hilfe in Anspruch nehmen müssen, heißt es weiter. Ob die junge Mutter das Krankenhaus für die verpfuschte Operation verklagen wird, ist nicht bekannt.

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loc/kad/news.de
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