29.08.2018, 14.35 Uhr

Stiftung Warentest im September 2018: Schmerzmittel-Test! Was taugen Paracetamol, ASS, Ibuprofen wirklich?

Für nahezu jedes Zipperlein sind rezeptfreie Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen erhältlich (Symbolfoto).

Für nahezu jedes Zipperlein sind rezeptfreie Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen erhältlich (Symbolfoto). Bild: Frank Leonhardt / picture alliance / dpa

In keiner gut sortierten Hausapotheke dürfen sie fehlen: rezeptfreie Schmerzmittel gegen Alltagswehwehchen wie Kopfschmerz oder Gelenkbeschwerden. In der Apotheke haben Verbraucher die Qual der Wahl zwischen Mitteln wie Ibuprofen, Paracetamol, ASS und mehr - doch welches Mittel lindert welche Beschwerden am besten und was sollte man bei der Selbstmedikation beachten?

Stiftung Warentest aktuell: Schmerzmittel im September 2018 geprüft

Diesen Fragen ist Stiftung Warentest im September 2018 auf den Grund gegangen und hat gängige Schmerzmittel im Test untersucht. Dabei haben die Experten eigenen Angaben zufolge geprüft, welche Unterschiede in der Wirkung Schmerzmittel wie Diclofenac, Naproxen, Paracetamol oder Ibuprofen aufweisen und welche im Handel erhältlichen Präparate die jeweils preisgünstigsten je Wirkstoff sind.

Was taugen rezeptfreie Schmerzmittel wie ASS, Paracetamol, Diclofenac oder Ibuprofen?

Die gute Nachricht vorweg: Die von Stiftung Warentest geprüften Schmerzmittel haben sich zum großen Teil als ideal zur Schmerzbehandlung auf eigene Faust erwiesen. Aus dem Test im September 2018 geht hervor, dass beispielsweise Schmerzmittel, die auf dem Wirkstoff ASS (Acetylsalicylsäure) basieren, vor allem leichte bis mittelstarke Schmerzen ideal lindern. Eine Nebenwirkung haben ASS-Medikamente jedoch: Durch die rezeptfreien Arzneien wird die Blutgerinnung verzögert, weshalb Acetylsalicylsäure nicht bei Zahnschmerzen zur Anwendung kommen sollte.

Viele Verbraucher greifen in der Apotheke zu rezeptfreien Schmerzmitteln mit dem Wirkstoff Paracetamol. Im Test von Stiftung Warentest hat sich das Schmerzmittel als geeignet für Kopf- und Zahnschmerzen erwiesen, doch auch bei Gliederschmerzen sei Paracetamol das Mittel der Wahl. Seien jedoch Entzündungen die Ursache von Schmerzen, sollte man bei der Selbstmedikation nicht zu Paracetamol greifen - bei derartigen Beschwerden empfehlen Experten, zu Schmerzmitteln mit dem Wirkstoff Diclofenac zu greifen.

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