26.07.2018, 08.46 Uhr

Sommergrippe 2018 aktuell: Schnupfen trotz 30 Grad! DIESE Symptomen sollten Sie ernst nehmen

Ein handfeste Erkältung droht nicht nur im Winter. 

Ein handfeste Erkältung droht nicht nur im Winter.  Bild: dpa

Während die Grippe im Winter Hochsaison hat, rechnet im Sommer kaum einer damit. Aber eine Erkältung kann durchaus auch während der warmen Monate auftreten. Dann ist für eine laufende Nase eben keine Pollenallergie verantwortlich, sondern die Sommergrippe.

Ansteckung mit der Sommergrippe im Unterschied zur Wintergrippe

Eine Sommergrippe ist keine echte Grippe, die durch Grippeviren verursacht wird. Das hat auch einen einfachen Grund: Grippeviren sind empfindlich gegenüber Wärme und UV-Licht, wie "onmeda.de" berichtet. Hauptverursacher für eine Sommergrippe sind dagegen Enteroviren, die im Darm vorkommen. Die Ansteckung erfolgt im Unterschied zur Wintergrippe über Schmierinfektion mit Speichel, Sekret oder Spuren von Stuhl. Die Wahrscheinlichkeit für eine Ansteckung steigt, wenn laut "apotheken-umschau.de" Klimaanlagen, eiskalte Getränke oder Zugluft die Temperatur der Schleimhäute senken und damit die Immunabwehr sinkt.

Das sind die Symptome einer Sommergrippe

Die Ansteckungsgefahr unter Kindern ist besonders groß. Eine Gruppe der Enteroviren ist auch Auslöser der sogenannten Hand-Fuß-Mund-Krankheit (HFMK). Die Sommergrippe äußert sich mit typischen Erkältungssymptomen. Dazu zählen etwa Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Heiserkeit, Appetitlosigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen oder auch Fieber und Magen-Darm-Probleme. Auch Personen, bei denen die Sommergrippe keine deutlichen Krankheitszeichen verursacht, scheiden die Viren aus und können andere Menschen damit anstecken. Um sich vor einer Infektion zu schützen, ist Hygiene besonders wichtig. Dazu gehört vor allem gründliches und regelmäßiges Händewaschen mit Seife.

Behandlung der Sommergrippe auch mit Hausmitteln möglich

Hat es einen dann doch erwischt, sind nicht zwingend starke Medikamente erforderlich, da die Sommergrippe als harmlos gilt. Aber gut auskurieren sollte man sich dennoch. Binnen ein und zwei Wochen klingen die Symptome wieder ab. Helfen kann dabei vor allem Ruhe und ausreichend zu trinken. Erkältungsmittel wie Nasentropfen, Schmerztabletten oder Halstabletten aus der Apotheke können Abhilfe schaffen, aber auch einfache Hausmittel, wie etwa Wadenwickel, warmer Kamillen- oder Salbeitee oder Erkältungsbäder. Wichtig ist es auch, sein Immunsystem zu stärken, dabei helfen eine gesunde Ernährung mit Obst und Gemüse ebenso wie Ingwer, zum Beispiel als Tee.

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kad/kns/news.de
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