07.06.2018, 13.11 Uhr

Hangry: Darum haben wir bei Hunger schlechte Laune

Vor hungrigen Menschen sollte man sich lieber in Acht nehmen.

Vor hungrigen Menschen sollte man sich lieber in Acht nehmen. Bild: Fotolia / Wayhome Studio

"Du bist nicht Du, wenn Du hungrig bist", heißt es in einem Werbespot. Und fürwahr: Einige Menschen bekommen schlechte Laune, wenn sie Hunger haben. Sie sind dann "hangry". Eine Mischung aus "hungry" (auf Deutsch: hungrig) und "angry" (auf Deutsch: wütend). Hungrige Menschen bekommen oft schlechte Laune, sind wütend und teilweise sogar aggressiv. Doch warum ist das eigentlich so?

Stresshormone ändern Emotionen bei Hunger

Bei Hunger sinkt der Blutzuckerspiegel Blut ab. Der Körper reagiert darauf und schüttet mehrere Stoffe aus - unter anderem einen einen Cocktail aus den Stresshormonen Adrenalin und Cortisol sowie das Neuropeptid Y. Sowohl Hormone als auch der Botenstoff beeinflussen unsere Emotionen. Das Ergebnis: Wenn der Hunger steigt, werden manche aggressiver gegenüber ihren Mitmenschen.

Der Körper ist vollständig auf Essen eingestellt. Wenn man dann nichts isst, reicht schon eine Kleinigkeit und man explodiert. 2014 konnte der Zusammenhang zwischen Hunger und wütendem Verhalten in einer Studie nachgewiesen werden.

Dann hilft nur noch eins: Essen, essen, essen! Am besten regelmäßig, ausgewogen und gesund. In einer "Hangry"-Phase sollte man dann lieber zu Nüssen oder Obst greifen. Sie lassen den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen.

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bua/jat/news.de
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