28.03.2018, 15.54 Uhr

Gefärbte Eier im Test: Keimbelastet! Wie gut sind bunte Ostereier aus dem Supermarkt?

Sind gefärbte Ostereier aus dem Supermarkt wirklich unbedenklich?

Sind gefärbte Ostereier aus dem Supermarkt wirklich unbedenklich? Bild: dpa

Wer bunte Eier zum Osterfest haben will, muss nicht selbst zum Farbtopf greifen. Discounter und Supermärkte bieten hartgekochte und bereits gefärbte Eier feil. Doch wie gut sind die Ostereier aus dem Handel wirklich? Das NDR-Verbrauchermagazin "Markt" wollte das genauer wissen und hat den Test gewagt.

Woher stammen gefärbte Ostereier aus dem Supermarkt?

Für frische Eier herrscht in Deutschland eine klare Deklarationspflicht. Es muss klar erkennbar sein, woher die Eier kommen und aus welcher Haltung sie stammen. Bei gefärbten Eiern gilt diese Pflicht jedoch nicht. Der Verbraucher erfährt lediglich, wo die Eier verpackt wurden. Nur das "KAT"-Logo garantiert, dass die Eier aus Boden-, Freiland- oder Biohaltung stammen.

Sind die bunten Eier unbedenklich?

Doch wie frisch sind die bunten Ostereier eigentlich? Die Tester wollten es genauer wissen und schickten Eier von Aldi, Rewe, Kaufland und Netto ins Labor. Das Ergebnis: Die Eier sind verkehrsfähig. Nur bei einem Produkt (Gut Springenheide, Rewe) wurde eine deutlich höhere Keimbelastung als bei den anderen Eiern festgestellt.

Lesen Sie auch: Techniken und Fragen rund ums Eierfärben.

Verbraucher können zudem nicht genau feststellen, wie frisch die gefärbten Ostereier sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte lieber selber färben.

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bua/kns/news.de
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