01.08.2017, 09.45 Uhr

Erster Todesfall weltweit: Schwede (30) stirbt bei Penisvergrößerung

Den Wunsch nach einem größeren Penis bezahlte ein 30 Jahre alter Mann aus Schweden mit dem Leben (Symbolbild).

Den Wunsch nach einem größeren Penis bezahlte ein 30 Jahre alter Mann aus Schweden mit dem Leben (Symbolbild). Bild: Fotolia/Ocskay Mark

Wohl kaum ein Mann ist vollumfänglich mit seiner Ausstattung "untenrum" zufrieden - kaum verwunderlich also, dass die Methoden zur Penisvergrößerung sich wachsender Beliebtheit erfreuen. Ob Salben, Pillen oder mechanische Hilfsmittel, alles was die Männlichkeit prächtiger aussehen lässt, verkauft sich wie geschnitten Brot.

Penisvergrößerung endet tödlich: Mann (30) stirbt während Operation

Wenn herkömmliche Methoden versagen, bleibt Männern noch der Weg zum Chirurgen, um sich einer Penisvergrößerung zu unterziehen. Doch der Traum von einem größeren Penis endete für einen Mann aus Schweden tödlich, wie die britische "Daily Mail" berichtet. Der erst 30 Jahre alte Patient, der sich einem operativen Eingriff unterzog, um seine Männlichkeit optimieren zu lassen, starb noch während der Penisvergrößerung, obwohl er vor dem Eingriff keine gesundheitlichen Probleme bis auf leichtes Asthma aufwies.

Der Todesfall ist weltweit der erste, der bei einer operativen Penisvergrößerung registriert wurde. Dabei ist der Eingriff selbst für geübte Chirurgen Routine und in der Regel komplikationslos: Um das Geschlechtsteil in Länge und Umfang zu vergrößern, sollte Eigenfett aus dem Bauchraum in den Penis implantiert werden. Die Penislänge wurde, so beschreibt die "Daily Mail" das Vorgehen bei der Operation, durch die Anpassung von Bändern im Glied angepasst.

Komplikationen bei Penisvergrößerung kosten Mann aus Schweden das Leben

Doch während die Fettzellen in den Penis eingebracht wurden, kam es im Operationssaal zu Komplikationen. Das Herz des Patienten begann zu rasen, der Sauerstoffgehalt im Blut fiel und der Blutdruck sank rapide ab. Zwar versuchten die Ärzte, ihren Patienten wiederzubeleben, nachdem dieser einen Herzinfarkt erlitten hatte, doch die Mediziner konnten nichts mehr für den 30-Jährigen tun - er verstarb wenige Stunden später.

Fettembolie bei Penis-Operation

Inzwischen wurde auch die Todesursache des 30-jährigen Schweden bestätigt: Während der Penisvergrößerung kam es zu einer Fettembolie, die zu Atemstillstand führte. Bei einer Fettembolie gelangen Fettzellen in die Blutbahn - als Risikofaktoren für eine solche Embolie gelten vor allem Knochenbrüche und größere operative Eingriffe. Wird eine Fettembolie nicht umgehend intensivmedizinisch behandelt, kann sie lebensbedrohlich werden.

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Wie sinnvoll sind Penisvergrößerungen wirklich?

Über Sinn und Unsinn von Penisvergrößerungen streiten sich Mediziner nach wie vor. Viele Experten schätzen operative Eingriffe zur Vergrößerung der Männlichkeit mit Eigenfett als wirkungslos ein, da der Körper die Fettzellen im Laufe der Zeit abbauen und das Operationsergebnis nichtig machen kann. Zudem kann nicht garantiert werden, dass die sexuelle Befriedigung nach einer Penisvergrößerung zunimmt. Nicht zuletzt können sich nach einer Operation Erektionsprobleme einstellen.

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loc/sba/news.de
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