21.06.2017, 13.38 Uhr

Erhöhte Lichtempfindlichkeit: DIESE Medikamente lassen die Haut verbrennen

Einige Medikamente können Sonnenbrand fördern.

Einige Medikamente können Sonnenbrand fördern. Bild: Fotolia / jivimages

In der kalten Jahreszeit treten manche Nebenwirkungen von Medikamenten gar nicht erst auf. Doch sobald sich der Sommer ankündigt, die Temperaturen steigen und die Sonne immer länger strahlt, können manche Medikamente Sonnenbrand sogar begünstigen.

Medikamente erhöhen Sonnenbrand-Risiko

Wer bestimmte Medikamente einnimmt, muss beim Sonnenbaden genau auf seine Haut achten. Manche Wirkstoffe können mit Licht reagieren und dazu führen, dass sich die Haut rötet, schuppt, Blasen oder Ödeme bildet. Betroffene Arzneimittelgruppen sind Antibiotika, Entzündungshemmer, Herz- und Kreislaufmittel, Diuretika sowie manche Psychopharmaka.

Die Wirkstoffe können sowohl phototoxische als auch photoallergische Reaktionen auslösen. Phototoxische Reaktionen ähneln einem starken Sonnenbrand. Betroffen sind nur Partien, die der Sonne ausgesetzt sind, vor allem Gesicht, Hals, Unterarme, und Handrücken. Bei photoallergischen Beschwerden sind auch nicht belichtete Hautpartien betroffen. Die Symptome wie Juckreiz, Schuppen oder Bläschenbildung treten erst verzögert nach Einnahme der Arzneien auf.

Grund zur Panik besteht jedoch nicht. Patienten, die diese Arzneimittel einnehmen, sollten vorsorglich Sonnencreme mit starkem UVA-Filter verwenden, häufig in den Schatten gehen und auf Hautveränderungen achten. Diese Vorsicht sollten sie einige Tage walten lassen. Grundsätzlich sind Menschen mit heller Haut stärker betroffen als dunkle Hauttypen. Wer Veränderungen bei sich feststellt, sollte den Körper konsequent mit Kleidung vor der Sonne schützen, wenn er ins Freie geht. Die Mittagsonne und das Solarium seien dann aber in jedem Fall tabu.

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bua/news.de/dpa
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