05.05.2017, 10.37 Uhr

Lebensmittelwarnung im Mai 2017: Achtung, giftig! DIESEN Fisch sollten Sie nicht essen

Das niedersächsische Verbraucherschutzministerium warnt vor dem Verzehr von Trockenfisch.

Das niedersächsische Verbraucherschutzministerium warnt vor dem Verzehr von Trockenfisch. Bild: Fotolia / rdnzl

Verbraucher sollten derzeit keinen Trockenfisch mit der Produktbezeichnung "Plötze (Rutilus rutilus) ausgenommen, getrocknet und gesalzen" verzehren. Das empfahl das niedersächsische Verbraucherschutzministerium am Donnerstag. Der Grund: Bei Menschen, die diesen Trockenfisch essen, könne die lebensbedrohliche Vergiftung Botulismus ausgelöst werden. Symptome einer Vergiftung sind Lähmungen, Sprechstörungen, ein trockener Mund oder auch Atemnot.

Trockenfisch löst Botulismus aus

Anlass für die Warnung ist dem Ministerium zufolge ein konkreter Fall: Bei einem Patienten habe sich der Verdacht auf Botulismus bestätigt. Der Patient habe vorher Trockenfisch gegessen, in dem der Erreger mittlerweile nachgewiesen worden sei. Das Produkt stammte demnach aus einem Geschäft im niedersächsischen Damme. Der Markt habe diese Ware von einem Großhändler im Landkreis Osnabrück bezogen.

Dieses Produkt ist von der Lebensmittelwarnung betroffen

Betroffen von der Warnung ist Trockenfisch mit dem Namen "Plötze (Rutilus rutilus), ausgenommen, getrocknet und gesalzen" des Herstellers Ozean Fischgroßhandel und dem MHD 21.12.2017. In dem Produkt wurde Clostridium botulinum und Neurotoxin E nachgewiesen. Trockenfisch dieser Art werde vor allem in russischen Geschäften angeboten, hieß es. Verbraucher sollten den Fisch auf keinen Fall verzehren. 

 

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bua/news.de/dpa
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