10.02.2016, 10.58 Uhr

Heilfasten in der Fastenzeit 2016: Warum Heilfasten lebensgefährlich sein kann

Lieber gesund, statt ohne: In der Fastenzeit ganz auf Essen zu verzichten, kann lebensgefährlich sein.

Lieber gesund, statt ohne: In der Fastenzeit ganz auf Essen zu verzichten, kann lebensgefährlich sein. Bild: Fotolia/Exclusive Design

Von news.de-Volontärin Dana Kaule

Mit dem Aschermittwoch beginnt traditionell die Fastenzeit, die 40 Tage dauert und am Ostersamstag endet. Sie soll im Christentum an die 40 Tage erinnern, die Jesus allein in der Wüste ohne Essen und Trinken verbracht hat, wie der Fernsehsender "NDR" erklärt.

Fasten - Ein persönliches Anliegen mit unterschiedlichen Motivationen

Aber das Fasten beschränkt sich heute nicht mehr nur allein auf den Verzicht von Lebensmitteln und geschieht auch nicht mehr aus primär religiösen Gründen. Selbst die katholische Kirche betrachtet die Fastenzeit weniger streng. Demnach genüge es, auf Süßigkeiten oder Alkohol zu verzichten. Schließlich gehe es auch um ein bewussteres Verhalten im Alltag.

So gibt es mehrere Gründe, aus denen Menschen die Zeit zwischen Karneval und Ostern zum Fasten nutzen – gemeinsam ist ihnen der Verzicht:

  • Religion: Zeit für Buße und Gebet als seelische Reinigung
  • Gesundheit: Körperliche Reinigung durch Heilfasten
  • Gewohnheiten: Bewusster Umgang mit Dingen und Menschen im Alltag
  • Ernährungs- und/oder Lebensumstellung: z.B. Vegetarismus, Diät oder Konsumkritik

Strenge Regeln gibt es nicht und jeder kann die Fastenzeit so nutzen und gestalten, wie es am besten für ihn passt.

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