08.07.2015, 16.22 Uhr

Sonnencreme richtig verwendet: So gefährlich ist zu viel Sonnenschutz wirklich!

Sonnenschutz ist gerade im Sommer wichtig - doch zu viel Sonnencreme schadet dem Körper mehr, als es nützt.

Sonnenschutz ist gerade im Sommer wichtig - doch zu viel Sonnencreme schadet dem Körper mehr, als es nützt. Bild: Maridav / Fotolia

Zu viel Sonnencreme: Diese Gefahren drohen!

Sonnenanbeter wissen es längst: Eine gute Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor ist bei jedem Sonnenbad Pflicht, wer zwischendurch in den Pool oder Badesee springt, sollte zudem öfter nachcremen, um den Sonnenschutz aufrecht zu erhalten. Unbestritten ist Sonnencreme wichtig, schützt sie die Haut doch vor fiesen Sonnenbränden und beugt Hautkrebs vor. Doch auch bei Sonnencreme gilt: Die Dosis macht das Gift. Aktuelle Studien haben nämlich herausgefunden, dass zu viel Sonnenmilch dem Körper ernsthaft schaden kann!

Passend dazu: Wann wird Sonnencreme eigentlich schlecht?

Mangelerscheinung statt Schutz durch Sonnenmilch

Denn die schützenden Eigenschaften von Sonnencreme können sich schnell als Gefahr für die Gesundheit entpuppen. Die Schutzfunktion der Sonnenmilch blockt unter anderem UV-B-Strahlen von der Haut ab - doch genau diese Strahlen benötigt der Körper, um Vitamin D zu produzieren. Dieser Stoff ist für den Knochenaufbau unerlässlich und stärkt unter anderem das Immunsystem. Einziger Schwachpunkt: Der menschliche Körper kann Vitamin D nicht unbegrenzt lange speichern. Liegt ein Mangel an Vitamin D vor, kann sich das in Bluthochdruck, einer erhöhten Infektanfälligkeit, Allergien, Knochenproblemen und einem höheren Risiko für Krebserkrankungen äußern. Wer sich also mit zu viel Sonnencreme einschmiert, blockiert die UV-B-Zufuhr des Körpers, weshalb weniger Vitamin D produziert wird.

Die neuesten Trends aus Los Angeles.
Die neuesten Trends aus den USA

Was ist denn das? Sonnenmilch zum Trinken

Ebenfalls lesenswert: Sonnencremes im Test! Diese Produkte schmieren ab

Pures Gift: So schadet Sonnencreme dem Körper

Eine zweite Gefahr lauert in der Zusammensetzung der Sonnencreme. Um die Haut gegen die schädlichen Sonnenstrahlen zu schützen, landet ein wahrer Chemiecocktail in den Sonnenmilchflaschen - und genau jene können für Komplikationen sorgen. Einige Inhaltsstoffe von Sonnencreme können beispielsweise Niere und Leber belasten. Empfindliche Zeitgenossen reagieren zudem mit Hautausschlägen oder Rötungen auf Sonnencreme. Deshalb lohnt sich beim Kauf von Sonnencreme ein gründlicher Vergleich - wer möglichst natürliche Produkte bevorzugt, schützt seinen Körper vor einem gefährlichen Chemie-Mix.

Lesen Sie auch: Diese fünf Sommer-Mythen sind nur heiße Luft.

Übrigens: Nicht bereits beim kleinsten Sonnenstrahl ist es nötig, Sonnencreme zu verwenden, wie Forscher jetzt herausgefunden haben. Demnach sind zehn bis 15 Minuten wöchentlich in der Sonne selbst ohne Sonnenmilch unbedenklich und helfen dem Körper, das wichtige Vitamin D zu bilden.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

loc/news.de
Fotostrecke

Das sind die Sonnenbrillen-Trends der Stars

Cholesterin senken ohne MedikamenteGefahr durch KlimawandelManuel NeuerNeue Nachrichten auf der Startseite