23.05.2015, 08.00 Uhr

Ernährungs-Check: Peganismus? Das steckt hinter dem Food-Trend!

Vor allem Obst und Gemüse stehen beim Peganismus auf dem Speiseplan.

Vor allem Obst und Gemüse stehen beim Peganismus auf dem Speiseplan. Bild: © monticellllo - Fotolia.com

Von news.de-Volontärin Antje Buddenhagen

Pegan... das klingt doch so ähnlich wie ... genau: Vegan! Und genau das steckt auch zum Teil hinter dem neuen Food-Trend. Denn der letzte Schrei auf dem Teller ist eine Verschmelzung von Veganismus und Paleo-Ernährung und dabei vor allem eins: Ziemlich gesund. Aber was genau steckt hinter den einzelnen Ernährungsweisen und wie genau passen diese zusammen?

Die Grundlagen des Veganismus

Wer als Veganer das Leben bestreitet, nimmt weder Fleisch, noch Fisch oder Milchprodukte zu sich. Bei den einen ist dies in einer Lebensmittelunverträglichkeit begründet, bei anderen hat der Verzicht auf tierische Produkte ethische Hintergründe. Vor allem Gemüse, Obst, Nüsse und Hülsenfrüchte stehen auf dem Speiseplan. Damit enthält die vegane Ernährung wenige Kalorien und ungesunde Fette, liefert aber eine Menge Vitamine und Mineralstoffe.

Paleo-Ernährung: Essen wie in der Steinzeit

Die Paleo-Ernährung hingegen orientiert sich an der Steinzeit. Das heißt, sie verzichtet auf stark verarbeitete Lebensmittel, Fertiggerichte und Milchprodukte. Die Annahme hinter dieser Diät ist, dass der menschliche Körper industriell gefertigte Lebensmittel, die viele Ballaststoffe und Kohlenhydrate enthalten, nicht verträgt. Gemüse, Obst und Nüsse sind auch hier erlaubt - und sogar Fleisch!

Pegan: Frisch und unverarbeitet

Die pegane Ernährung kombiniert nun beide Formen miteinander. Laut Dr. Mark Hyman, dem Erfinder des Peganismus, haben beide Ernährungsformen mehr gemeinsam, als man denkt. So sollen sich beide an frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln ohne raffinierte Kohlenhydrate und Zusatzstoffe orientieren.

Lesen Sie hier: Paleo-Diät: So lassen Sie die Pfunde purzeln.

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