01.03.2015, 09.00 Uhr

Deosprays, Kaffeedosen, Auberginen: Rektale Fundstücke aus dem menschlichen Hintern

Von news.de-Redakteurin Franziska Obst

Stellen Sie sich vor, ein Mann kommt geplagt von starken Schmerzen im Magen-Darm-Bereich in die Notaufnahme. Der Arzt macht eine Röntgenaufnahme und entdeckt schließlich einen Stößel im Anus des Patienten. Sie wissen schon, so ein Ding zum Kochen, mit dem man Kräuter und Gewürze zerkleinern kann. Auf die Frage, wie denn der Stößel da hingekommen sei, antwortet der Mann, er sei beim Kochen ausgerutscht und darauf gefallen.

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Upps! Ja, das kann schon einmal vorkommen, wenn man seiner Leidenschaft zum Nackt-Kochen nachkommt. Wem ist das noch nicht passiert? Und nun versetzen Sie sich doch einmal in die Lage des Arztes. Wie kann man denn bei der Röntgenaufnahme und der Geschichte ernst bleiben? Gar nicht, sollte man meinen.

Nein, es ist kein Vibrator und auch keine Karotte: Ein Stößel hatte sich in den Anus dieses Patienten verirrt.

Nein, es ist kein Vibrator und auch keine Karotte: Ein Stößel hatte sich in den Anus dieses Patienten verirrt. Bild: Radiopaedia.org

Rektale Fundstücke! Mediziner sammelt kuriose Röntgenaufnahmen auf Radiopaedia

Die Webseite Überlebt! Sägeblatt steckte mitten in Schädel!

Verschollen im Anus! Die Liste der Gegenstände ist lang

Ein sehr verbreiteter rektaler Fremdkörper scheint die Sprühdose zu sein. Laut dem Betreiber von Radiopaedia, Dr. Frank Gaillard, findet man diese als Radiologe des Öfteren im Magen-Darm-Trakt eines Patienten. Ebenso wie Deodorantflaschen. Obwohl die Webseite einen medizinischen Sinn verfolgt, ist sie keineswegs nüchtern aufbereitet - ganz im Gegenteil. Dr. Gaillard selbst versieht die Röntgenaufnahmen gern mit zynischen Kommentaren. So konnte er sich folgenden Kommentar unter einer Deodorant-Röntgenaufnahme nicht verkneifen: "Es ist schon ein bisschen mehr notwendig, um für angenehme Gerüche zu sorgen."

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Unter den rektalen Fundstücken, welche sich über eine eigene Themenseite auf Radiopaedia freuen dürfen, befinden sich außerdem Gummifäuste, Tabletten- und Kaffee-Dosen, Auberginen, Drogenpakete, Glühbirnen und auch Zahnbürsten. Sie glauben uns nicht? Sehen Sie selbst!

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