23.10.2014, 11.15 Uhr

Grippeschutzimpfung 2014: Experten raten ab jetzt zur Grippe-Impfung

Von news.de-Volontärin Anika Bube

Die Grippesaison steht bald an! Ärzte und Krankenkassen raten zur Grippeschutzimpfung. Der beste Zeitraum zur Impfung ist nämlich der Oktober und November. Der saisonale Impfstoff setzt sich stets aus Bestandteilen der aktuell weltweit zirkulierenden Virustypen zusammen - 2014 ist er identisch mit dem des Vorjahres. Trotzdem raten die Experten, sich erneut impfen zu lassen, weil der Schutz vermutlich nur eine Saison anhalte.

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Die Grippezeit steht bevor. Was Sie alles zur Grippeimpfung wissen müssen, erfahren Sie hier.

Die Grippezeit steht bevor. Was Sie alles zur Grippeimpfung wissen müssen, erfahren Sie hier. Bild: picture-alliance / dpa / Karl-Josef Hildenbrand

Grippeimpfung 2014: Schutz, Risikogruppen, Kosten

Wer sich jetzt impfen lässt, hat in spätestens 14 Tagen einen ausreichenden Schutz im Körper vor einer Grippe aufgebaut. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Grippeschutzimpfung vor allem bei Risikogruppen, bei denen die Krankheit meist lebensgefährlich sein kann. Dazu zählen Menschen über 60 Jahre, chronisch Kranke, immunschwache Menschen, Bewohner von Pflegeheimen und Schwangere.

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Grundsätzlich kann eine Grippe-Impfung von jedem Arzt durchgeführt werden. Auch Gesundheitsämter bieten eine Impfung an. Für alle Versicherten, denen eine Impfung gegen Grippe empfohlen wird wie die Risikogruppen, übernehmen die gesetzlichen Krankenversicherungen die Kosten.

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Grippeimpfung Nebenwirkungen

Trotz Impfung kann man an Grippe erkranken. Denn auch diese bietet keinen 100-prozentigen Schutz. Außerdem können Nebenwirkungen durch den Impfstoff auftreten. Bei ungefähr 13 Prozent aller gegen Grippe geimpften Personen können Rötungen, Schwellungen und Schmerzen an der Einstichstelle sowie Fieber, Gliederschmerzen und Mattigkeit auftreten. Da der Impfstoff auf der Basis von Hühnereiweiß hergestellt wird, könnte es zu einer Allergie gegen das Protein kommen.

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Grippe 2014: Übertragung, Symptome - Das müssen Sie alles wissen!

Influenza wird durch Viren verursacht. Diese übertragen sich durch Tröpfchen- und Schmierinfektion. Grippe und der grippale Infekt, sprich eine Erkältung, haben durchaus ähnliche Symptome. Sie unterscheiden sich jedoch im Verlauf und in der Schwere der Krankheit. Eine echte Grippe startet mit plötzlichem Fieber, Halsschmerzen, trockenem Husten sowie Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen.

Hausmittel gegen Grippe

Grippe ist im Gegensatz zu einer Erkältung keine harmlose Erkrankung und kann im schlimmsten Fall zum Tod führen. Bei einer Grippe sollte man lieber auf Hausmittel verzichten und besser sofort zum Arzt gehen.

BZgA bemängelt: Grippe-Impfquote sehr gering

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bemängelt die geringe Impfquote innerhalb der Risikogruppen. «Während der Schwangerschaft ist die Immunabwehr weniger aktiv, sodass schwangere Frauen anfälliger für Infektionen sind und das Risiko für schwere Verläufe der Grippe steigt», ergänzte BZgA-Direktorin Elisabeth Pott. Während der vergleichsweise leichten Grippewelle 2013/14 gingen nur 780.000 Menschen zusätzlich zum Arzt. In der starken Saison des Winters zuvor waren es zehnmal so viele Arztbesuche gewesen. Diese Schwankungen im Zwei-Jahres-Rhythmus seien häufig, hieß es.

Die vergangene Grippesaison war ungewöhnlich schwach, doch die nächste könnte wieder stärker ausfallen: Experten raten deshal, auch in diesem Herbst zur rechtzeitigen Grippeschutzimpfung. Vor allem ältere Menschen über 60 Jahre, Schwangere, Personen mit Grunderkrankungen wie Diabetes oder Asthma sowie medizinisches Personal sollten sich impfen lassen. Dazu riefen Robert Koch-Institut, Paul-Ehrlich-Institut und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) am Dienstag gemeinsam auf.

Impfungen seien die wirksamste präventive Maßnahme, die der Medizin zur Verfügung stünden, so das Robert-Koch Institut (RKI). Dennoch sind viele Eltern verunsichert. Die Ständige Impfkommission des RKI veröffentlicht regelmäßig Impfempfehlungen für Kinder

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bua/sam/news.de/dpa
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