09.10.2014, 09.40 Uhr

Er steht und steht und steht...: 17-Stunden-Erektion in der Notaufnahme

Welcher Mann träumt nicht davon, mit imposanter Manneskraft, überbordener Potenz und reichlich Durchhaltevermögen im Bett gesegnet zu sein? Eine männliche Person auf dieser Welt wird bei dieser Vorstellung dankbar abwinken: Jason Garnett aus dem britischen Harrogate hat von lang anhaltenden Erektionen vorerst wohl die Nase voll.

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Nach einer 17 Stunden dauernden Erektion war ein 23 Jahre alter Brite ein Fall für den Arzt.

Nach einer 17 Stunden dauernden Erektion war ein 23 Jahre alter Brite ein Fall für den Arzt. Bild: iStock

Schmerzhafte Erfahrung: Brite litt an 17 Stunden dauernder Erektion

Der 23-jährige Brite, der in einem Hotel arbeitet, hat eine sage und schreibe 17 Stunden dauernde Erektion am eigenen Leib erfahren - allerdings kam der Dauerständer ohne Hilfe von Potenzmitteln zustande. Wie die Plattformen metro.co.uk und huffingtonpost.com berichten, sei der 23-Jährige nach einer Liebesnacht mit einer Erektion aufgewacht - so weit, so unspektakulär. Garnett dachte sich nichts dabei und machte sich auf den Weg zur Arbeit - doch die Erektion blieb bis in die Mittagsstunden erhalten. Selbst ein eiskaltes Bad und eine Runde Jogging vermochten den Ständer nicht zu vertreiben.

Schließlich wusste sich Jason Garnett keinen anderen Ausweg, als sein Leid seinem Mitbewohner zu klagen. Dieser habe zunächst amüsiert reagiert, schreibt die Huffington Post, habe jedoch schnell die ernste Lage seines Kumpels erkannt. Schnell war klar: Der Dauerständer ist ein Fall für den Arzt.

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Diagnose Priapismus: So gefährlich ist der Dauerständer

 

Im Krankenhaus bekam der 23-jährige Brite dann die Diagnose: Jason Garnett litt an Priapismus. Mit diesem Terminus beschreiben Mediziner eine Erektion, die mehr als zwei Stunden bestehen bleibt. Was auf den ersten Blick wie der Traum eines jeden Mannes klingt, kann gefährliche Folgen haben: Wird die Dauererektion nicht medizinisch behandelt, kann der Patient dauerhafte Schäden am Penis erleiden, die mit dem Verlust der Erektionsfähigkeit einhergehen kann.

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