13.09.2014, 14.19 Uhr

Gefährliche Samenspende: Student starb mit Pornoheft in Hand

Mit Samenspende lässt sich relativ schnell und unkompliziert Geld verdienen. Und das gilt auch in China. Wegen der extremen Umweltverschmutzung ist in der Volksrepublik Unfruchtbarkeit ein großes Problem. Daher ist der Staat auf Spender mit guter Spermienqualität angewiesen. Wer will den schon aussterben! Einer dieser Spender war der 23-jährige Zheng Gang. Doch seine Leidenschaft für die Samenbank bezahlte er mit seinem Leben.

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Lukrativer Nebenjob: Für einen Studenten aus China wurde das zu viel. Er überlebte die Samenspende nicht. Seine Eltern suchen nun einen Schuldigen.

Lukrativer Nebenjob: Für einen Studenten aus China wurde das zu viel. Er überlebte die Samenspende nicht. Seine Eltern suchen nun einen Schuldigen. Bild: picture-alliance / dpa / Thomas Borchert

Student stirbt bei Samenspende

Scheinbar war der Besuch in der Samenbank dem Medizinstudenten zu viel. Wie die Daily Mail berichtet, starb der junge Mann im Januar 2012 an einem Herzinfarkt. Die frivolen Bilder in einem Pornoheft waren offenbar zu viel des Guten, denn genau mit diesem Schmuddelheft in den Händen starb er.

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Seit Januar 2011 spendete Zheng Gang regelmäßig sein Sperma in der Universitätsklinik von Wuhan. Er war sozusagen Stammgast: Seine letzte Spende war die insgesamt vierte innerhalb weniger Tage. Zwei Stunden war der junge Chinese bereits im Raum, als sich das Personal allmählich Sorgen machte. Nachdem sie die Tür des Spenderraums aufgebrochen hatten, bot sich ihnen ein schreckliches Bild. Der Mann lag reglos auf dem Boden noch mit einem Sex-Magazin in den Händen. Bevor Zheng Gang mit der Samenspende anfing, wurde er gründlich untersucht. Die Ärzte konnten keine gesundheitlichen Probleme feststellen. So wurde er zur Spende zugelassen.

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Eltern verklagen Samenspende-Klinik

Seine Eltern sehen die Schuld am Tod ihres Sohnes jedoch bei der Klinik und verklagten diese auf eine Entschädigungszahlung von 500.000 Euro. Der Vorwurf: Die Ärzte zwangen den jungen Mann zur häufigen Samenspende. Doch das Gericht sah den Fall ganz anders. Zheng Gang sei für seinen Tod nämlich selbstverantwortlich. Er war zu eigenen Entscheidungen fähig. Schließlich versuchte er sogar Freunde zur Samenspende zu bewegen, natürlich ganz im Sinne des gesellschaftlichen Interesses.

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bua/news.de
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