30.06.2014, 10.26 Uhr

Frust in der Schwangerschaft: 20 Zigaretten am Tag, weil sie einen Sohn erwartet

Viele Frauen wünschen sich sehnlichst ein Baby. Dabei spielt das Geschlecht des Kindes keine Rolle. Hauptsache es ist gesund. Doch für das britische Möchtegern-Model Josie Cunningham trifft das nicht zu. Sie ist schwanger. Als die 23-Jährige erfahren hat, dass sie einen Jungen erwartet, hat sie angefangen zu rauchen und zu trinken.

Frust über Geschlecht des Babys mit Alkohol ertränkt

Gegenüber der Daily Mail gibt Cunningham zu, dass sie das ungeborene Kind abgetrieben hätte, umso in der TV-Sendung Big Brother mitzumachen, wenn sie das Geschlecht des Babys vorher gewusst hätte. Das Busen-Model hat bereits zwei Kinder im Alter von drei und sechs Jahren. Nachdem ihr Arzt ihr mitteilte, dass das Baby in ihrem Bauch ein Junge sei, wollte sie ihre Enttäuschung mit Alkohol ertränken und im Zigarettenrauch auflösen.

Josie Cunningham hat mit dem Rauchen und Trinken angefangen, als sie erfuhr, dass ihr Baby ein Junge wird.

Josie Cunningham hat mit dem Rauchen und Trinken angefangen, als sie erfuhr, dass ihr Baby ein Junge wird. Bild: Screenshot Facebook / Josie Cunningham

«Am Abend als ich das Geschlecht meines Babys erfuhr, zündete ich meine erste Zigarette an. Ich bin nicht stolz darauf, aber ich kann nicht aufhören», sagte sie gegenüber der britischen Zeitung Sunday Mirror. Als sie mit dem Glimmstängel fertig war, fiel es ihr nach eigenen Aussagen schwer, sich auf etwas zu konzentrieren. So griff sie zu einem Glas Wein. Und so ist es nun jeden Tag.

Doch gerade in der Schwangerschaft müssen Frauen auf ihre Ernährung besonders achten, um das Leben ihres ungeborenen Kindes nicht zu gefährden. Mehr dazu lesen Sie hier.

20 Zigaretten am Tag

Die werdende Mutter raucht nun 20 Zigaretten am Tag und das obwohl sie weiß, dass es dem Baby extrem schadet. Welche Schäden das Kind nach der Geburt haben wird, ist unklar. Körperliche Fehlbildungen und geistige Behinderungen können eintreten. In der Öffentlichkeit schwor sie sogar mit dem Rauchen aufzuhören. Doch dafür müsse ihr der Steuerzahler die Rauchentwöhnung und die Behandlung mit Nikotinpflaster bezahlen. Cunningham ließ sich in der Vergangenheit bereits durch das staatlich finanzierte Gesundheitsprogramm in Großbritannien die Brüste vergrößern. Knapp 6000 Euro ließ sich das Model durch Steuergelder finanzieren. Auch Zahnbehandlungen, Botox-Spritzen und die täglichen Fahrten der Kinder zur Schule – natürlich im Privattaxi – lässt sich die Frau so bezahlen.

Das gesundheitsgefährdende Verhalten für ihr ungeborenes Kind und ihr staatliche finanziertes Leben empört die Menschen in Großbritannien. Die ehemalige Escort-Dame versprach, das Geld, welches sie aus den Staatstöpfen erhielt, zurückzuzahlen. Doch nachdem sie schwanger wurde, konnte sie kein Geld mehr mit ihrem Job verdienen.

Aber Cunningham plant Ende des Jahres eine Autobiografie – völlig unbearbeitet, Rechtschreib- und Grammatikfehler inklusive.

Baby nach Wunsch - So geht's
Künstliche Befruchtung
zurück Weiter

1 von 8

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

bua/san/news.de
Fotostrecke

Tipps für Schwangere

Gefahr durch KlimawandelTricks beim FleischerUnwetter in Europa im August 2019Neue Nachrichten auf der Startseite