18.04.2014, 10.18 Uhr

Wissenschaftler klären auf: Schluss mit diesen Lebensmittel-Märchen!

Von news.de-Redakteurin Claudia Löwe

Diätexperten, Ernährungsberater und Ärzte haben es uns jahrelang vorgebetet: Eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse ist der beste Weg zu einem langen Leben. Wer hingegen Butter auf sein Frühstücksbrötchen streicht, sich öfter ein saftiges Steak samt Bier genehmigt und noch dazu süßen Lebensmitteln eifrig zuspricht, setzt seine Gesundheit aufs Spiel. Doch diese Horrorgeschichten zum Thema Ernährung dürfen Sie jetzt getrost vergessen.

Butter schadet der Gesundheit? Von wegen - neue Studien beweisen das Gegenteil.

Butter schadet der Gesundheit? Von wegen - neue Studien beweisen das Gegenteil. Bild: dpa/David Ebener

Tierische Fette sind nicht ungesünder als Pflanzenfette

In neuen Studien sind Wissenschaftler diesen landläufigen Lebensmittelmärchen auf den Grund gegangen. Und siehe da: Alles ist nur halb so schlimm. Deshalb können Sie beispielsweise in aller Seelenruhe und ohne schlechtes Gewissen herzhaft in Ihr saftiges Steak beißen oder weiter Butter aufs Brötchen streichen. Knapp 50 Studien aus insgesamt 18 Nationen, an deren mehr als 600.000 Probanden teilnahmen, haben nämlich gezeigt, dass tierisches Fett keineswegs gefährlicher für Herz und Kreislauf ist als das aus Pflanzen.

Forscher und Lebensmittelindustrie sind der heilsamen Wirkung von
Nahrungsmitteln auf der Spur. Viele Produkte sind längst mit
gesundheitsfördernden Zusätzen versehen.

Zucker ist gefährlich? Blödsinn!

Ein weiterer Mythos mit negativem Beigeschmack umgibt den Zucker - vor allem den raffinierten weißen Zucker, der in vielen Lebensmitteln steckt. Die süßen Kristalle sollen der überwiegenden Meinung den Stoffwechsel angreifen und die Fettpölsterchen auf den Hüften sprießen lassen. Wer deshalb zum Fruchtzucker greift, um seinem Speiseplan etwas Süße zu verleihen, schaut allerdings in die Röhre: Neue Studien beweisen schwarz auf weiß, dass auch die pflanzliche Süße den Blutzuckerspiegel auf Rekordniveau jagt. Unterm Strich nehmen sich also beide Süßungsmittel nichts.

 

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