09.03.2018, 14.24 Uhr

Schokolade zum Abnehmen: Macht Bitterschokolade wirklich schlank?

Der Traum eines jeden Diätmuffels: Mit der richtigen Schokolade kann man schlemmen und trotzdem abnehmen.

Der Traum eines jeden Diätmuffels: Mit der richtigen Schokolade kann man schlemmen und trotzdem abnehmen. Bild: dpa/Franziska Koark

Von news.de-Redakteurin Claudia Löwe

Sie zergeht auf der Zunge, entfaltet ihren vollmundigen Kakaogeschmack und macht einfach glücklich - was wäre das Leben ohne Schokolade? Kalorienzähler und andere, die auf ihre schlanke Linie achten wollen, machen jedoch meist einen großen Bogen um die süße Köstlichkeit. Andere Stimmen behaupten wiederum steif und fest, Schokolade sei nicht zwingend ein Dickmacher. Vielmehr würde sie in der Variante Zartbitter beim Abnehmen helfen. Alles nur Blödsinn - oder steckt etwa ein Fünkchen Wahrheit in der Behauptung?

So gesund ist Schokolade wirklich

Wahre Schokoliebhaber behaupten oft und gerne, Schokolade sei doch eigentlich ein Gemüse - immerhin stammt die leckere Süßigkeit ja aus Kakaobohnen, und Bohnen gehören ja bekanntlich zum Gemüse. Dass Schokolade tatsächlich gesünder ist als ihr Ruf, ist inzwischen bestätigt: In verschiedenen Studien konnte nachgewiesen werden, dass Schokolade die Blutfettwerte senken und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen kann. Den Ausschlag geben Polyphenole, die im Kakao enthalten sind.

Diese Stoffe sind es auch, die Untersuchungen zufolge dem Stoffwechsel auf die Sprünge helfen können. Demnach kann Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil tatsächlich dazu beitragen, schneller Gewicht zu verlieren.

In einer US-amerikanischen Studie wurde beispielsweise festgestellt, dass Menschen, die mehrmals wöchentlich Schokolade naschen, durchschnittlich schlanker sind als jene Zeitgenossen, die sich die Süßigkeit eisern verkneifen. Und das sogar, wenn letztgenannte Personen mehr Sport treiben und sich kalorienbewusster ernähren!

Ist Bitterschokolade gut zum Abnehmen geeignet?

Allerdings gilt für Schokolade ebenso wie für andere Genussmittel: Die Dosis macht das Gift. Wer sich täglich eine Tafel der Süßigkeit einverleibt, hat über kurz oder lang mit Fettpölsterchen zu kämpfen. Außerdem ist Schokolade nicht gleich Schokolade. Für die Gesundheit sind Schokoladensorten mit hohem Kakaoanteil wie beispielsweise Zartbitterschokolade besser als die süße Vollmilchvariante.

Eine gute Nachricht zum Schluss für alle, die keine Schokolade mögen, aber trotzdem heiß auf Polyphenole sind: Die Stoffwechselbeschleuniger stecken auch in Nüssen, Weintrauben und Beerensorten.

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fro/kad/news.de
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