10 Dinge, die Sie noch nicht über Pandas wussten

Panda-Bären haben viele unbekannte Seiten. In ihrem Bildband

Panda-Bären haben viele unbekannte Seiten. In ihrem Bildband "Pandas" porträtiert Ami Vitale das verborgene Leben der Tiere. Drei Jahre lang hat die Fotografin sie in einem chinesischen Naturreservat und der Aufzuchtstation Chengdu fotografiert.

Panda-Bären haben viele unbekannte Seiten. In ihrem Bildband Diese zehn Fakten wissen Sie über Pandas vielleicht noch nicht: Beispielsweise haben Pandas einen sechsten Finger - um Bambus besser greifen zu können. Etwa die Hälfte der Panda-Geburten in Gefangenschaft sind Zwillingsgeburten. Die meisten Mütter kümmern sich aber nur um ein Baby - sodass engagierte Pfleger die ergänzende Mutterrolle übernehmen müssen. Pandas brüllen nicht wie andere Bären. Sie meckern wie Ziegen, trompeten, fauchen oder bellen, um zu kommunizieren. Der erste lebende Panda wurde erst 1936 gefangen und in einem Weidenkorb aus China in die USA geschmuggelt. Pandas gehören zu den am schnellsten wachsenden Säugetieren: Im ersten Lebensmonat nimmt ihr Gewicht von 500 auf 1800 Gramm zu. Wer heute einen Bären tötet, muss mit 20 Jahren Gefängnis rechnen. Bis in die 1960er Jahre war die Jagd auf Pandas erlaubt. Baby-Pandas riechen wie nasse Hundewelpen. Und: Jeder Panda verzehrt bis zu 36 Kilo Bambus am Tag. Auch wenn sie tollpatschig wirken, die knuffigen Bären sind gute Kletterer und machen häufig ein Nickerchen in halsbrecherischen Positionen. Die globale Erwärmung wird in den nächsten 70 Jahren den Lebensraum der Pandas um fast 60 Prozent verkleinern.
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