In diesen 12 Stadien steigt die Fußball-WM in Russland

Der Startschuss für die 21. Fußball-Weltmeisterschaft ist nur noch wenige Tage entfernt. Allerhöchste Zeit, einen Blick auf die 12 Standorte zu werfen, an denen sich Müller, Messi und Co. messen werden. Den Anfang macht das Luzhniki-Stadion in Moskau, ...

Der Startschuss für die 21. Fußball-Weltmeisterschaft ist nur noch wenige Tage entfernt. Allerhöchste Zeit, einen Blick auf die 12 Standorte zu werfen, an denen sich Müller, Messi und Co. messen werden. Den Anfang macht das Luzhniki-Stadion in Moskau, ...

Der Startschuss für die 21. Fußball-Weltmeisterschaft ist nur noch wenige Tage entfernt. Allerhöchste Zeit, einen Blick auf die 12 Standorte zu werfen, an denen sich Müller, Messi und Co. messen werden. Den Anfang macht das Luzhniki-Stadion in Moskau, ... ... in dem sieben Spiele ausgetragen werden, unter anderem das Eröffnungsspiel zwischen Russland und Saudi-Arabien und das Finale am 15. Juli. 81.000 Menschen könnten hier auch das erste Vorrundenspiel der Deutschen gegen Mexiko (17.6.) verfolgen. Und auch das Spartak-Stadion (auch Otkrytiye Arena genannt) steht in der russischen Hauptstadt. Etwas mehr als 45.000 Zuschauer fasst die Arena. Nach dem Turnier darf sich dann wieder regelmäßig Erstligist Spartak auf dem grünen Rasen abrackern. Die Reise geht weiter nach Kasan, beziehungsweise in die gleichnamige Arena. Über 460 Millionen Euro wurden hier in ein richtiges Schmuckstück investiert. Davon können sich auch Jogis Jungs überzeugen: Am 27. Juni geht es hier gegen Südkorea. Mittlerweile ist die Kosmos-Arena in der Stadt Samara keine Baustelle mehr. Erst Ende April wurde der futuristische Bau mit fast 45.000 Plätzen eingeweiht. Ab August wird hier Erstliga-Aufsteiger Krylja Sowetow Samara seine Heimspiele austragen. Auch für die Mordwinien-Arena in Saransk (45.000 Plätze) durften sich die Architekten ordentlich austoben. Nach der WM wird übrigens ein Rückbau auf unter 30.000 Plätze vorgenommen, denn der Heimverein Mordowia Saransk ist nur unterklassig unterwegs. Der Exot im Osten: Jekaterinburg-Arena in Jekaterinburg. Die Spielstätte des FC Ural war laut FIFA-Statuten zu klein, daher wurden hinter den Toren, außerhalb (!) des Stadions, zwei riesige Zusatztribünen errichtet. Na dann, viel Vergnügen! In Wolgograd wurde die Arena nach dem Zuschlag für die WM hingegen größtenteils abgerissen und neu gebaut. Jetzt passen über 45.000 Menschen rein, mehr als genug für Heimteam FK Rotor Wolgograd, das zwischen der dritten und zweiten Liga pendelt. Nachhaltiger dürfte da das Geld in Sankt Petersburg angelegt sein. Das Sankt-Petersburg-Stadion ist immerhin die Heimat von Zenit, einem der erfolgreichsten Klubs des Landes. Maximal 68.000 Zuschauer sehen hier unter anderem das Spiel um Platz drei. Ein kompletter Neubau steht in Rostow am Don. Die Rostow-Arena (45.000 Plätze) wurde eigens für das anstehende Turnier errichtet. Mit Licht-Installationen wurde nicht gegeizt. Nach der WM wird die Arena dem ansässigen Erstligist FC Rostow übergeben. Fußball-WM ist... wenn ein Zweitligist eine Arena für über 350 Millionen Euro spendiert bekommt. Das Kaliningrad-Stadion in Kaliningrad (Kapazität: 35.000 Plätze) genügt laut den Architekten höchsten Ansprüchen. FC Baltika Kaliningrad eher nicht so. Erst Anfang des Jahres wurde das Nischni-Nowgorod-Stadion in der gleichnamigen Stadt an der Wolga fertiggestellt. Auch hier wird am Herbst mit Wolga Nischni Nowgorod ein mäßig erfolgreicher Zweitligist vor maximal 45.000 Zuschauern kicken. Das ikonische Fisht-Stadion in Sotschi dürfte den meisten Sportbegeisterten noch von den Olympischen Winterspielen 2014 in Erinnerung sein. Vor gut 48.000 Menschen wird sich die deutsche Nationalelf am 23. Juni in der Vorrunde mit Schweden messen.
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