Alternative zum heiklen Diesel: Erdgas-Autos!

"Gasgeben" mal ganz wörtlich: Mit dieser Bilderstrecke wollen wir Ihnen Autos präsentieren, die es in Deutschland als Erdgas-Varianten zu kaufen gibt. Denn Erdgas bietet Vorteile: günstig im Unterhalt und sauber in der Verbrennung.

Audi hat den A3 G-TRON im Angebot mit 110 PS und bis zu 900 Kilometern kombinierter Reichweite (Benzin- und Gasantrieb). Bald zu haben: der Audi A4 G-TRON. Mit 170 Pferden unter der Haube. Dazu soll es in Zukunft auch noch einen gleichstarken A5 Sportback G-TRON geben. Fiat bietet den Panda gasbetrieben an - ab gut 16.000 Euro! Genauso wie den größeren Bruder Fiat Punto. Der mit 69 PS jedoch kein wirklicher Heißsporn ist. Dazu kommt noch der Fiat 500L mit einer reinen Gasreichweite von rund 360 Kilometern. Der Fiat Doblo rundet das Angebot der Italiener ab. Mit immerhin 120 PS. Mercedes hat allein die B-Klasse für Erdgas-Kunden zu bieten. Dafür soll er mit einer Gastankfüllung jedoch rund 500 Kilometer weit kommen. Der Zafira von Opel versteckt die Tanks geschickt im Unterboden. 150 PS sollten ausreichen. Dazu spricht die Erfahrung für den Rüsselsheimer: Erdgasantrieb gibt es in dem Van schon seit 2002. Der kleine Seat Mii Ecofuel ist baugleich mit dem VW Up oder dem Seat Citigo. Alle gibt es mit Erdgasantrieb und immerhin 68 PS. Die Erdgastanks gehen beim Seat Leon TGI zu Lasten des Kofferraums. Zum entspannten Fahren sollten 110 PS genügen. Den gleichen Motor gibt es im Konzernbruder Skoda Octavia G-TEC. Voll beladen kommt der kleine Motor dann an seine Grenzen. Ein Golf darf natürlich nicht fehlen, VW bietet den TGI an. Auch hier wird der 110-PS-Antrieb eingesetzt. Reichweite: immerhin 420 Kilometer. Mehr Platz für Tanks bietet der VW Caddy TGI. So kann er mit dem Pfund von 630 Kilometern Erdgas-Reichweite wuchern. Der Erdgas-Auto-Markt wird also deutlich vom VW-Konzern und Fiat dominiert. Falls Sie sich für einen Erdgas-Wagen entscheiden sollten, denken Sie daran die Nachfüll-Infrastruktur zu beachten. Schlechter als bei Benzin und Diesel, aber viel besser als bei Elektroautos.
Weitere Fotostrecken Zurück zum Artikel