Die Angstmacher der Deutschen

Sorgen wegen der Eurokrise: 73 Prozent der Befragten befürchten in der Ängste-Studie der R+V Versicherung 2012 hohe Kosten für den Steuerzahler.

Sorgen wegen der Eurokrise: 73 Prozent der Befragten befürchten in der Ängste-Studie der R+V Versicherung 2012 hohe Kosten für den Steuerzahler. 65 Prozent sehen die gemeinsame europäische Währung gefährdet.

Sorgen wegen der Eurokrise: 73 Prozent der Befragten befürchten in der Ängste-Studie der R+V Versicherung 2012 hohe Kosten für den Steuerzahler. Auch das Vertrauen in die Europäische Union nimmt aufgrund der Eurokrise Schaden: 60 Prozent aller Befragten fürchten, dass die deutsche Wirtschaftkraft durch das politische Missmanagement der EU-Institutionen Schaden nehmen könnte. Damit einher geht die Angst, dass die eigenen Vollksverteter ihren Aufgaben nicht mehr gewachsen sind (55 Prozent), und ... ... die Sorge vor einem Konjunktureinbruch (52 Prozent). Der Dauerbrenner im Ängste-Ranking ist die Furcht vor steigenden Lebenshaltungskosten. Dass alles immer teurer wird, glauben 63 Prozent. Trotz der Angst vor Euro-Pleite und Wirtschaftsflaute erreicht die Angst, den eigenen Job zu verlieren, in der R+V-Studie ein neues Rekordtief. Nur etwa jeder dritte Deutsche fürchtet um seinen Arbeitsplatz. Zuletzt war diese Sorge 1994 so gering. Auch die Sorge, zum Pflegefall zu werden, hat abgenommen - und das trotz steigender Pflegezahlen. 50 Prozent der Befragten haben Angst davor, der niedrigste Wert seit 14 Jahren. Am stärksten gesunken sind die Zahlen für Terror- und Kriegsangst. 39 Prozent fürchten sich vor Anschlägen und ... ... 29 Prozent vor einem Krieg mit deutscher Beteiligung. Größer wiederum ist die Angst vor Naturkatastrophen, wobei auch sie rückläufig ist. Waren es 2011 noch 60 Prozent mit dieser Angst, sind es jetzt 52 Prozent. Die Sorge, Opfer einer Straftat zu werden, ist bei 22 Prozent der Befragten vorhanden. Dies ist der niedrigste Wert seit 20 Jahren - und das, obwohl die Zahl der Delikte relativ konstant blieb. Spannungen durch Ausländer fürchten 41 Prozent der Befragten. Davor, ihre eigenen Kinder an Drogen oder Alkohol zu verlieren, fürchten sich 34 Prozent. Größer ist die Angst, selbst schwer zu erkranken (46 Prozent). Zwar steigen die Scheidungsraten, doch die Furcht vor Zerbrechen der eigenen Beziehung liegt bei gerade einmal 16 Prozent - der niedrigste Wert der Ängste-Studie 2012.
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