Giftig und allgegenwärtig

Schon nach der Muttermilch aufgesaugt. In vielen Babyschnullern steckt die Chemikalie BPA drin.

Schon nach der Muttermilch aufgesaugt: In vielen Babyschnullern steckt die Chemikalie BPA drin. Wegen des Verdachts, dass sie eine Gefahr für den Nachwuchs darstellen könnte, wurden viele BPA-Schnuller aus den Drogerieregalen verbannt.

Schon nach der Muttermilch aufgesaugt. In vielen Babyschnullern steckt die Chemikalie BPA drin. Ob nun zur Beruhigung oder zum Mittagessen: Der Nuckel an der Babyflasche ist aus dem gleichen Stoff gebaut, wie die verbannten Schnuller. Amalgam war gestern: Auch in einigen Zahnfüllungen ist das Massenprodukt BPA zu finden. Wer BPA vermeiden will, hat schlechte Karten. Denn auch gelöst im Wasser hat der Stoff schon Einzug in unseren Alltag gehalten. Auch im Hausstaub steckt die Chemikalie drin. CDs sind nicht nur mit Musik vollgepackt, sondern haben auch einen hohen BPA-Gehalt. BPA wird zum Herstellen von Plastik verwendet. Somit versteckt es sich auch in Haushaltsprodukten, wie etwa Schüsseln. Lebensmittel für die Ewigkeit: Was in Konversendosen steckt, bekommt auch seine BPA-Dosis ab. BPA-belastete Plastikfolien können an vielerlei Stellen zum Einsatz kommen. So etwa zum Abschirmen von empfindlichen Weintrauben.
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