25.04.2019, 21.06 Uhr

Kinostarts der Woche ab 25.04.2019: "Avengers: Endgame", "Atlas" und Co. - Kinofilme im Überblick aktuell

Thor (Chris Hemsworth) in einer Szene des Films

Thor (Chris Hemsworth) in einer Szene des Films "Avengers 4: Endgame". Bild: picture alliance/-/Marvel Studios/Walt Disney Germany/dpa

"Kino, dafür werden Filme gemacht!" Und da ist schon eine Menge dran. Denn kein Streaming-Dienst der Welt wird das Gemeinschaftsgefühl eines Kinobesuches jemals ersetzen können. Darum stellen wir Ihnen hier alle neuen Filme vor, die ab Mittwoch, den 24. April 2019, in den deutschen Kinos anlaufen.

Kinostart "Avengers: Endgame": Das große Finale des Marvel-Spektakels

Das Ende des vorigen "Avengers"-Films, gestartet im Frühjahr 2018 ("Infinity War"), dürfte manch einem Fan der Reihe noch in den Knochen stecken: Bösewicht Thanos hatte da mal eben die Hälfte des Universums ausgelöscht. Auch ein Teil des Superhelden-Teams der Avengers musste dran glauben. Nun rüsten sich die verbliebenen Avengers für eine allerletzte Schlacht, das große "Endgame". Mehr als drei Stunden lang soll dieses, von Comic-Anhängern aus aller Welt herbeigesehnte Finale sein. Mit dabei wieder altbewährte Figuren wie Iron Man, Black Widow, Ant-Man. Und: Der große, im vergangenen Herbst gestorbene Comicfiguren-Erfinder Stan Lee soll hier in seinem letzten Gastauftritt zu sehen sein. ACHTUNG: Dieser Film startet im Gegensatz zu allen anderen Kinostarts bereits am 24.04.2019.

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"Ein letzter Job": Krimikomödie mit Michael Caine ab 25.04.2019 im Kino

Brian Reader (Michael Caine) hat seine besten Jahre hinter sich. Seit seine geliebte Ehefrau gestorben ist, hat er sämtliche Lebensfreude verloren. Auch die Gesundheit macht langsam nicht mehr mit. Dann aber beschließen vier seiner mittlerweile ebenfalls im Rentenalter angekommenen Räuberkollegen, noch einmal einen Coup zu wagen: Terry (Jim Broadbent), Kenny (Tom Courtenay), Danny (Ray Winstone) und Carl (Paul Whitehouse) wollen gemeinsam mit Brian einen Safe im Londoner Diamantenviertel aufbrechen. Doch nicht alles läuft wie geplant... Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit: Der Hatton Garden Raub aus dem Jahr 2015 gehört zu den spektakulärsten Kriminalfällen jüngerer britischer Geschichte.

Judi Dench und Maggie Smith laden zum "Tea with the Dames"

Sie zählen zu den berühmtesten Schauspielerinnen Großbritanniens: Judi Dench, Maggie Smith, Joan Plowright und Eileen Atkins. Seit Jahrzehnten stehen sie auf der Theaterbühne oder vor der Kamera und wurden für ihre Verdienste in den Adelsstand erhoben, zu "Dame of the British Empire". Zudem sind sie bestens befreundet und treffen sich regelmäßig zum Tee. Regisseur Roger Michell durfte dabei sein und filmen. In "Tea with the Dames" sitzen die Freundinnen gemütlich in einem Landhaus zusammen. Sie erinnern sich an frühere Zeiten am Theater und beim Film, sie erzählen sich alte und neue Klatschgeschichten und plaudern über das Leben im Allgemeinen, insbesondere die Fallstricke des Alters. Ganz wichtig auch die Frage: Müssen adlige Damen ihre Worte wirklich immer genau abwägen?

"Streik": Arbeitskampf in Südfrankreich

Der französische Originaltitel des neuen Films von Regisseur Stéphane Brizé klingt denn doch um einiges kämpferischer als der deutsche Verleihtitel: "En Guerre" bedeutet nicht weniger als "im Krieg". Und auch wenn es in Brizés Drama um keinen tatsächlichen Krieg geht, so steht doch einiges auf dem Spiel für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eines Autozulieferers im südfranzösischen Aden: Perrin ist nicht nur der einzige größere Arbeitgeber der Region, dem Werk droht zudem auch noch die Schließung. Ein Streik beginnt. Anführer der Streikenden ist ein erfahrener Gewerkschafter namens Laurent Amédéo (Vincent Lindon), der sich mit viel Verve in den Kampf wirft und den verantwortlichen Managern gegenüber immer wieder klarmacht, um wessen Schicksal es hier geht.

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Vater-Sohn-Drama "Atlas": prämierter Debütfilm aus Deutschland

Walter ist ein in die Jahre gekommener ehemaliger Gewichtheber. Mittlerweile arbeitet er als Möbelpacker. Eines Tages soll er eine Wohnung räumen - und Walter glaubt, in dem jungen Familienvater seinen eigenen Sohn zu erkennen, den er vor Jahren im Stich gelassen hat. Es beginnt eine vorsichtige Annäherung und Walter versucht, die junge Familie aus der Gefahr zu retten. "Atlas" ist das Kinodebüt von Regisseur David Nawrath. Er legt hiermit eine ungewöhnliche Vater-Sohn-Geschichte vor, die sich unter dem Druck einer Entmietung verdichtet. Für das Drehbuch bekamen Nawrath und sein Co-Autor Paul Salisbury den Emder Drehbuchpreis, eine Nominierung für den Deutschen Drehbuchpreis sowie eine Nominierung für das Beste Drehbuch beim Deutschen Filmpreis 2019.

sba/news.de/dpa
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