01.03.2019, 15.32 Uhr

007: "Bond 25": Da ist zum Jubiläumsfilm von 007 bereits bekannt

Daniel Craig im bislang letzten

Daniel Craig im bislang letzten "Bond"-Film namens "Spectre" Bild: 2015 Sony Pictures Releasing GmbH/spot on news

Ein abgesprungener Regisseur, ein abspringender Hauptdarsteller - und ein Oscar-Gewinner als russischer Bösewicht? Noch bevor auch nur eine Sekunde des neuen "James Bond"-Films im Kasten ist, hat sich schon einiges zu seinem 25. Leinwandauftritt im Auftrag ihrer Majestät getan. Diese Dinge sind zum Jubiläumsfilm von 007 bereits bekannt.

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Ein munterer Wechselreigen

Zunächst das Offensichtliche: Mit seinem fünften Auftritt als Doppelnull-Agent wird Daniel Craig (50) definitiv und zur Trauer vieler Fans die Segel streichen und Platz für einen neuen Hauptdarsteller machen. Wer das sein wird, steht noch in den Sternen, Filmproduzentin Barbara Broccoli (58) hat im vergangenen Jahr aber ausgeschlossen, dass Craigs Nachfolger eine Nachfolgerin sein wird.

Auf dem Regiestuhl wurde derweil schon ein Wechsel vollzogen. Eigentlich hätte der Brite Danny Boyle (62) die Geschicke im 25. "Bond" lenken sollen, dessen Arbeitstitel übrigens "Shatterhand" lautet. Doch der warf nach "kreativen Differenzen" mit besagter Barbara Broccoli das Handtuch. Der angeblich heikle Grund für das Zerwürfnis: Zumindest damals soll es die Idee von Broccoli gewesen sein, Daniel Craig in seiner Rolle als James Bond sterben zu lassen. Boyle habe das als "lächerlich" bezeichnet und den Platz geräumt.

Stellt sich die Frage, ob auch Cary Fukunaga (41) das als derart abwegig empfindet. Denn der junge Regisseur hinter der HBO-Serie "True Detective" ist bekanntlich Boyles "Bond"-Ersatz und könnte offen dafür sein, neue Wege zu beschreiten. Allein mit seiner Verpflichtung ist das immerhin bereits geschehen - Fukunaga ist der erste US-Amerikaner, dem in der 55-jährigen Geschichte der Reihe ein "Bond"-Teil anvertraut wird. Muss James also erstmals um sein eigenes Leben bangen?

Er lässt auf sich warten

So viel Tumult um einen Film hat selbstredend Konsequenzen. Der erste Starttermin für "Bond 25" sollte eigentlich der 25. Oktober 2019 sein. Als Boyle absprang und Fukunaga übernahm, wurde daraus der 14. Februar 2020. Doch auch dieser Termin ist inzwischen Geschichte. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Kinostart der 25. Jubiläums-Ausgabe der Reihe von Februar auf 8. April 2020 verschoben werden musste.

So seien die Verantwortlichen laut "Collider" mit dem Skript von Neal Purvis und Robert Wade derartig unzufrieden gewesen, dass der Drehbuchautor Scott Z. Burns ("Das Bourne Ultimatum") angeheuert wurde. Burns gilt in der Traumfabrik als eine Art "Skript-Doktor", der zuletzt schon bei "Rogue One: A Star Wars Story" das Drehbuch überarbeitete. Zumindest aber der Drehstart im taufrischen März 2019 soll weiterhin Bestand haben. Sofern sich einige wichtige Personalfragen endlich klären...

Wer fehlt, wer kommt wieder, wer ist neu dabei?

Neben Craig wird es bei "Shatterhand" zahlreiche Wiedersehen geben. So gilt es inzwischen als sicher, dass Ben Whishaw (38) als Q, Ralph Fiennes (56) als M und Naomie Harris (42) als Eve Moneypenny zurückkehren werden. Auch das "Bondgirl" Madeleine Swann alias Léa Seydoux (33) aus "Spectre" wird dem Agenten erneut den Hals verdrehen - oder andersherum.

Zu einer möglichen Rückkehr von Christoph Waltz (62) als Mastermind Blofeld gibt es gegenteilige Meldungen. 2017 schloss Waltz selbst noch seine Rückkehr aus, seither floss aber viel Wasser die Themse hinab. So habe Fukunaga inzwischen angedeutet, dass der Österreicher sehr wohl in seinem Film zu sehen sein könnte.

Die jüngste Nachricht trudelte erst vor wenigen Tagen ein. So stünden die Chancen für den frischgebackenen Oscar-Gewinner Rami Malek (37, "Bohemian Rhapsody") mehr als gut, den Hauptschurken mimen zu dürfen. Laut "Collider" befinde er sich gar in den finalen Verhandlungen für die prestigeträchtige Rolle. Ob er dabei einen russischen Bösewicht spielen könnte, wie es in älteren Gerüchten hieß, ist nicht bekannt.

Übrigens soll britischen Medien zufolge noch ein weiterer Oscar-Star im Gespräch sein: die kenianische Schauspielerin und Filmemacherin Lupita Nyong'o (36). Mehr als bloße Gerüchte zu ihrem Namen kursieren aber (noch) nicht im Netz.

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