25.02.2019, 08.04 Uhr

Oscars 2019: DAS sind die strahlenden Gewinner der Academy Awards 2019

Lady Gaga bekam den Oscar für den besten Filmsong.

Lady Gaga bekam den Oscar für den besten Filmsong. Bild: dpa

Die Augen der Filmwelt waren abermals auf Hollywood gerichtet, als in der Nacht vom 24. auf den 25. Februar die Oscars in Los Angeles verliehen wurden. Schauplatz war abermals das traditionsreiche Dolby Theater am Hollywood Boulevard.

Oscar-Verleihung 2019 verpasst? Wiederholung vom Red Carpet und Verleihung bei Pro Sieben

Wer sich partout nicht die Nacht um die Ohren schlagen wollte, um die Oscars 2019 live zu verfolgen, kann sich am Montag mit einer Wiederholung der Zeremonie begnügen. Ab 06.45 Uhr sendet Pro Sieben den Oscar-Countdown abermals, bevor sich um 07.45 Uhr die Höhepunkte vom roten Teppich anschließen. Ab 09.50 Uhr können sich Filmfans die Oscar-Verleihung dann erneut in voller Länge anschauen. Wer mag, kann auch auf die Pro7 Mediathek bei 7TV ausweichen, um die Oscars 2019 im Stream anzusehen.

Oscars 2019: Gewinner "Bester Film" wird "Green Book"

Die 91. Oscar-Verleihung hatte viele strahlende Sieger, aber keinen klaren Gewinner: Das US-Rassismusdrama "Green Book - Eine besondere Freundschaft" wurde bester Film. Der Mexikaner Alfonso Cuarón erhielt für die Netflix-Produktion "Roma" den Regie-Preis. Und der Musikfilm "Bohemian Rhapsody" belegte mit vier Oscars den Spitzenplatz dieser Gala-Nacht. Die Vertreter der deutschen Filmbranche dagegen verließen mit leeren Händen das Dolby Theatre in Hollywood.

Davon handelt der Oscar-nominierte Film "Green Book"

"Green Book" von Regisseur Peter Farrelly erzählt von der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einem schwarzen Musiker und seinem weißen Chauffeur in den USA der 60er Jahre. Dafür gab es neben dem Hauptpreis noch Oscars für das Original-Drehbuch und die männliche Nebenrolle - diese Auszeichnung sicherte sich nach 2017 zum zweiten Mal der Afro-Amerikaner Mahershala Ali.

Regisseur Alfonso Cuarón holt mit "Roma" drei Oscars

Cuarón stand in der Nacht zu Montag am häufigsten auf der Showbühne: Dort nahm er nicht nur den Regie-Preis, sondern auch den Kamera- und den Auslands-Oscar entgegen. In beiden Kategorien setzte sich sein Schwarz-Weiß-Werk über das Leben einer Familie im Mexiko der 70er Jahre gegen das deutsche Künstlerdrama "Werk ohne Autor" von Florian Henckel von Donnersmarck durch. Bereits 2014 hatte Cuarón zwei Oscars gewonnen: Für die Regie und den Schnitt des Weltraumdramas "Gravity". Donnersmarck hatte 2007 mit dem Stasi-Drama "Das Leben der Anderen" den Preis für den besten nicht-englischsprachigen Film bekommen.

Deutschland geht bei den Oscars 2019 leer aus

Auch die anderen beiden deutschen Oscar-Träume zerplatzten: Die deutsche Koproduktion "Of Fathers and Sons - Die Kinder des Kalifats" des in Berlin lebenden Syrers Talal Derki war in der Kategorie Dokumentation nominiert gewesen; die Deutsche Pamela Goldammer hatte sich mit dem Fantasyfilm "Border" Hoffnung auf eine Auszeichnung in der Sparte Make-up gemacht.

Oscars 2019: Bester Hauptdarsteller und beste Hauptdarstellerin

Der US-Amerikaner Rami Malek gewann für seine Darstellung des Queen-Sängers Freddie Mercury in "Bohemian Rhapsody" die Auszeichnung als bester Hauptdarsteller. Der Musikfilm wurde außerdem in den technischen Kategorien Tonschnitt, Tonmischung und Filmschnitt geehrt.

Die Britin Olivia Colman bekam den Hauptrollen-Oscar für ihre Verkörperung der englischen Königin Anne in der Historiengroteske "The Favourite - Intrigen und Irrsinn". Sie setzte sich dabei gegen die bereits sieben Mal nominierte und stets sieglose Glenn Glose sowie die Sängerin Lady Gaga durch. Die war als Hauptdarstellerin in dem Musikdrama "A Star Is Born" nominiert - und gewann schließlich mit dem Titelsong "Shallow" ihren ersten Oscar.

Oscars 2019: Sieger "Beste Nebendarstellerin"

Als beste Nebendarstellerin wurde die Afro-Amerikanerin Regina King für ihre Rolle einer kämpferischen Mutter in dem Drama "If Beale Street Could Talk" ausgezeichnet. Die Marvel-Comic-Verfilmung "Black Panther" erhielt drei Oscars für das Kostüm- und Produktionsdesign sowie die Filmmusik. Regisseur Spike Lee gewann einen Oscar für die Drehbuchadaption zu seiner Politsatire "BlacKkKlansman" und hielt eine flammende Rede gegen Rassismus und Hass.

Die 91. Oscar-Verleihung hatte diesmal keinen festen Moderator, dadurch fiel die Gala deutlich straffer und geschäftsmäßiger aus als in früheren Jahren. Show-Höhepunkte und ausgefeilte Gags fehlten größtenteils. Lediglich die musikalischen Beiträge sorgten für Stimmung - so startete die Band Queen mit den Hymnen "We will rock you" und "We are the Champions" rockig in die Gala, danach legten etwa Bette Midler sowie Lady Gaga und Bradley Cooper nach. Doch für ein Show-Feuerwerk reichte das nicht.

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loc/news.de/dpa
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