04.10.2018, 12.15 Uhr

Interview: Sebastian Koch: Für diese Rolle lieben ihn die US-Amerikaner

Schauspieler Sebastian Koch beim Filmfest Venedig 2018

Schauspieler Sebastian Koch beim Filmfest Venedig 2018 Bild: Denis Makarenko / Shutterstock.com/spot on news

Schauspieler Sebastian Koch (56, "Nebel im August") ist seit 3. Oktober als Professor Carl Seeband in "Werk ohne Autor" im Kino zu sehen, dem neuen Film von Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck (45, "Das Leben der Anderen"). Nicht nur für deutsche Produktionen steht der 56-Jährige vor der Kamera. Ob es Unterschiede zu internationalen Projekten gibt und für welche Rolle er auf der Straße gerne mal angesprochen wird, hat der Schauspieler im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news erzählt.

Bereits für "Das Leben der Anderen" arbeiteten Florian Henckel von Donnersmarck und Sebastian Koch zusammen - hier den Oscar-prämierten Film bestellen

Herr Koch, Sie waren auch schon in Hollywood-Filmen wie "Bridge of Spies - Der Unterhändler" von Steven Spielberg zu sehen. Welche Unterschiede gibt es zu Produktionen in Europa?

Sebastian Koch: Die Anzahl der Licht-Trucks. (lacht) Der Aufwand ist natürlich gigantisch und sehr viel größer. Der Moment vor der Kamera ist aber überall gleich. Da ist ein Regisseur, ein Kameramann, ein paar Schauspieler und was man da macht, darum geht es. Ob draußen drei oder 30 LKWs stehen, das blende ich aus. In dem Moment vor der Kamera gibt es zwischen einem Studentenfilm und einer Hollywoodproduktion keinen großen Unterschied.

Welche Projekte stehen als nächstes bei Ihnen an?

Sebastian Koch: Ich habe eine längere Pause gemacht und fange erst nächstes Jahr wieder an zu drehen. Es gibt einige schöne Angebote, aber unterschrieben ist noch nichts.

Waren Sie in Ihrer freien Zeit auf Reisen?

Sebastian Koch: Ich habe den herrlichen Sommer in Berlin genossen und meine Zeit mit Familie, Freunden und Aufräumen verbracht.

Werden Sie eigentlich auf der Straße erkannt?

Sebastian Koch: Ja. Aber das geschieht meist in einem sehr respektvollen Rahmen. Die Leinwand gleicht da eher einer Bühne, da ist immer eine gesunde Distanz. Mit einer Serie ist man näher am Zuschauer dran, man kommt sozusagen frei Haus ins Wohnzimmer, ist Teil des Inventars. Da kommen die Leute distanzloser auf einen zu, das war vor allem in Amerika so, nachdem ich "Homeland" gemacht habe. "Hey you are Oddo Duering - great job" und krachend fällt eine Hand auf Ihre Schulter...

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