09.08.2018, 07.34 Uhr

Hollywood: Die Oscars werden reformiert: Das ändert sich

Jimmy Kimmel moderierte die Oscar-Verleihung in den Jahren 2017 und 2018

Jimmy Kimmel moderierte die Oscar-Verleihung in den Jahren 2017 und 2018 Bild: AMPAS/AdMedia/ImageCollect/spot on news

Im Jahr 2018 sanken die Einschaltquoten der Oscars auf den schlechtesten Wert in der Geschichte der Preisverleihung. Die Kritik an der Mammut-Show reißt seit Jahren nicht ab. Auch die fehlende Vielfalt unter den Nominierten für den wichtigsten Filmpreis der Welt sowie die Tatsache, dass kaum Blockbuster-Hits geehrt werden, werden immer wieder kritisiert. Nun hat die Academy of Motion Picture Arts and Sciences, die jährlich die Academy Awards ausrichtet, reagiert und Veränderungen bekanntgegeben.

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Kürzer und mehr Mainstream

Drei Kernpunkte werden reformiert, heißt es auf dem offiziellen Twitter-Account der Academy. Erstens gibt es eine neue Kategorie, die populäre Filme ehren wird. Somit können in Zukunft Superhelden-Blockbuster oder andere Kassenschlager einen Goldjungen abstauben. Die Anzahl der Oscar-Kategorien steigt dadurch auf 25. Bereits 2019 soll dieser Preis das erste Mal vergeben werden.

Zweitens soll die Preisverleihung kürzer werden. Sie soll "weltweit zugänglich" und auf drei Stunden begrenzt werden. Im Jahr 2018 dauerte die Show an die vier Stunden. Der Rekord für die längste Oscar-Show stammt aus dem Jahr 2002, damals war erst nach vier Stunden und rund 20 Minuten Schluss.

Drittens wurde das Datum für die Gala im Jahr 2020 nach vorne verlegt. Die 92. Oscar-Verleihung ist nun am 9. Februar 2020. 2018 wurden die Goldjungen erst am 4. März vergeben. Im Jahr 2019 findet die Verleihung am 24. Februar statt. Die Nominierungen werden am 22. Januar 2019 bekanntgegeben.

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