04.01.2017, 15.11 Uhr

"Passengers" - Film-Kritik: Intensiver Sci-Fi-Thriller? Fehlanzeige!

Der news.de-Nachrichtenüberblick

Der news.de-Nachrichtenüberblick Bild: Istockphoto

Am 5. Januar kommt "Passengers"in Deutschland in die Kinos. Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence (26, "Silver Linings") und Chris Pratt (37, "Guardians of the Galaxy") - die beiden derzeit beliebtesten Schauspieler und Kassenmagneten in Hollywood - in einem Film. Die ersten Trailer waren vielsprechend, die Chemie knisterte vor der Kamera, in Talkshows und Interviews spielten sie sich gegenseitig die Bälle zu. Da kann der Sci-Fi-Thriller doch nicht enttäuschen...

"Passengers" ab 05.01.2017 in den Kinos: Achtung, Spoiler!

Aurora (Jennifer Lawrence) und Jim (Chris Pratt) sind zwei Passagiere an Bord eines Raumschiffs, das sie auf einen anderen Planeten bringen soll, um dort ein neues Leben zu beginnen. Doch ihre Reise nimmt eine lebensbedrohliche Wendung. Die Schlafkammern, in denen sie liegen, wecken sie auf unerklärliche Weise viel zu früh auf - 90 Jahre ehe das Ziel erreicht wird.

Während sie versuchen, hinter das Geheimnis der Fehlfunktion zu kommen, fühlen sie sich mehr und mehr zueinander hingezogen. Doch dann werden sie von dem unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch des Raumschiffs bedroht und entdecken den wahren Grund, warum sie aufgewacht sind.

Welche Verletzungen sich Chris Pratt bei den Dreharbeiten zu "Passengers" zugezogen hat, sehen Sie auf Clipfish.

Diese Inhaltsangabe klingt verlockend, doch sie wird dem Plot des Streifens nicht gerecht. Denn ein entscheidendes Detail wird gleich zu Beginn des Films klar: Jennifer Lawrence' Aurora wacht keineswegs zufällig auf. Mit einem wirren Stil-Mix aus "Moon", "Cast Away - Verschollen"- aber im Weltall - und "Titanic"- eben auf einem Raumschiff - verpasst es "Passengers", dem Gezeigten seinen eigenen Stempel aufzudrücken. Außerdem weist das Drehbuch enorme Lücken auf, über die die doppelte Star-Power von Lawrence und Pratt nur schwer hinwegtäuschen kann.

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