11.02.2016, 17.00 Uhr

"Deadpool" ab 11. Februar im Kino: Großmäuliger Superheld: So viel Sex, Blut und Gewalt steckt in "Deadpool"

Superheld mit großer Klappe: Deadpool ist einfach anders.

Superheld mit großer Klappe: Deadpool ist einfach anders. Bild: spot on news

Von news.de-Volontärin Lisa Volkmann

Er ist frech, er ist sexy, er ist ein Arschloch: Deadpool polarisiert. Ab heute ist der Marvel-Antiheld auf der Kinoleinwand zu sehen. Das Großmaul ist dabei ganz anders als seine Vorgänger, denn Ryan Reynolds (39) ist, nicht wie in seiner vorherigen Rolle als Green Lantern, kein Superhelden, sondern eher das genaue Gegenteil: Deadpool ist schlichtweg ein unsterbliches Großmaul. Und wird dafür geliebt.

Kinostart von "Deadpool": Wieso der Antiheld der coolere Superheld ist

Mit dem etwas anderen Comic-Helden kommt eine einzigartige Mischung aus oftmals infantilem Humor und blutiger Gewalt in die Kinos. Dass der Film ein Erfolg wird, ist wohl auch den genialen Werbekampagnen zu verdanken, die im Vorfeld installiert wurden. Da rekelt sich der Superheld beispielsweise in voller Montur vor einem romantischen Kaminfeuer. Oder hält seinen ins hautenge Kostümchen verpackten Po in die Kamera.

Apropos untere Körperhälfte: Dass Deadpool nicht der nette Superheld von Nebenan ist, stellt sich bereits in der ersten Sequenz heraus. Zu den Klängen von Juice Newtons "Angel of the Morning" umkreist die Kamera eine skurrile Momentaufnahme: Dem einen Schurken drückt Deadpool in einem sich überschlagenden Wagen den glühenden Zigarettenanzünder, dem anderen sein Gemächt ins Gesicht.

Doch genau dieser Humor ist es, mit dem sich der Film über das Superheldengenre, Hollywood und vor allem über Hauptdarsteller Ryan Reynolds lustig macht. Im Vorspann werden demzufolge nicht die Mitwirkenden aufgezählt, sondern die "überbezahlten Produzenten" oder der "eingebildete Arsch". Für Comic-Nerds ist der Film pures Gold. Bei Zuschauern, die sich mit der Materie weniger auskennen, können die Referenzen auf andere Filme schon mal Fragezeichen im Kopf aufwerfen.

Guter Superheld vs. böser Superheld: Ryan Reynolds in Doppelrolle

Neben derbem Humor, viel Sex, viel Blut und einem Superheld, der mit dem Kinopublikum spricht, fällt noch eines auf: Haben wir Ryan Reynolds nicht schon einmal als Superheld gesehen...? Richtig! Der Mann von Blake Lively hat bereits den DC-Helden "Green Lantern" (mehr oder weniger erfolgreich ) verkörpert. Bekanntermaßen ist DC die Konkurrenzfirma von Marvel - wenn diese Doppelrolle mal nicht das Image von Deadpool widerspiegelt...!

Seiten: 12
Fotostrecke

Die schlechtesten Superhelden-Filme aller Zeiten

Fraktus, The Rutles, Spinal Tap und Co.Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert GrintPrinz William und Prinz CharlesNeue Nachrichten auf der Startseite