12.01.2019, 20.53 Uhr

ADAC-Stauprognose aktuell: Auf DIESEN Autobahnen drohen Verzögerungen und Staus

Am Wochenende bleiben Störungen und Staus weitestgehend aus.

Am Wochenende bleiben Störungen und Staus weitestgehend aus. Bild: Marius Becker/dpa

Kaum Störungen oder lange Staus - darauf dürfen sich die meisten Autofahrer auf den Autobahnen am Wochenende (11. bis 13. Januar) freuen. Denn der Auto Club Europa (ACE) und der ADAC sagen weitestgehend freie Fahrt voraus.

ADAC-Stauprognose: Verzögerungen und Staus durch Winterurlauber

Das gilt aber nicht überall. Denn auf den klassischen Wintersportrouten in die Mittelgebirge oder in die Alpen kann es zu Verzögerungen kommen. Das gilt Samstag und Sonntag jeweils besonders vormittags und abends. Auch das Winterwetter kann die freie Fahrt mancherorts einbremsen. Und ab dem frühen Freitagnachmittag dürfte der klassische Pendlerverkehr Verzögerungen mit sich bringen.

Behinderungen und Störungen können laut ACE und ADAC vor allem rund um die Großräume Rhein-Main, München und Stuttgart auf folgenden Strecken auftauchen.

Staumelder aktuell: Diese Autobahnen sind betroffen

A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg
A 3 Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt/Main
A 5 Basel - Karlsruhe - Frankfurt/Main - Hattenbacher Dreieck
A 6 Nürnberg - Heilbronn - Mannheim; beide Richtungen
A 7 Kassel - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte; beide Richtungen
A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg; beide Richtungen
A 9 München - Nürnberg - Berlin
A 93 Inntaldreieck - Kufstein
A 95 München - Garmisch-Partenkirchen
A 99 Autobahnring München

Verkehrsinfo aktuell für Österreich und die Schweiz vom 11. bis 13. Januar 2019

Auch in Österreich und in der Schweiz dürften lange Staus nur vereinzelt auftreten. Am ehesten kann es auf den Transitrouten und den Zufahrten der Skigebiete stocken. In Österreich können folgende Autobahnen betroffen sein: A 1 (West-), A 10 (Tauern-), A 12 (Inntal-), A 13 (Brenner-) und A 14 (Rheintalautobahn). In der Schweiz müssen Autofahrer insbesondere auf der A 1 (St. Gallen - Zürich - Bern) und der A 2 (Gotthardroute) mit Behinderungen rechnen.

Allerdings dürfte der Zulauf in die Wintersportgebiete nach dem Ende der Weihnachtsferien laut ADAC geringer ausfallen. Der meiste Verkehr wird Samstag und Sonntag am Vormittag und am späten Nachmittag erwartet. Bei der Rückreise von Österreich nach Deutschland können zudem Grenzkontrollen für Verzögerungen sorgen.

Update vom 11.01.2019: Wichtige Reiseroute in Tirol wird für mehrere Tage gesperrt

Die Fernpassstraße in Tirol (B179) wird wegen der Wetterprognosen vorsichtshalber für mehrere Tage gesperrt. Nach Angaben des österreichischen Automobilclubs ÖAMTC tritt die Sperre zwischen den Orten Bichlbach und Lermoos am Freitag um Mitternacht in Kraft und gilt bis Dienstag, 19.00 Uhr.

Davon betroffen sein könnten auch viele deutsche Urlauber und Pendler, da es sich bei der Fernpassstraße um eine Hauptreiseroute aus Deutschland handelt. Die deutsche Autobahn A7 wird am Grenztunnel Füssen zur österreichischen B179. Die Sperrung kann nur großräumig über Ehrwald und Garmisch-Partenkirchen umfahren werden.

Die Meteorologen rechnen in den nächsten Tagen wieder mit teils kräftigen Schneefällen in weiten Teilen der österreichischen Alpen. Von Sonntagnachmittag bis Dienstagvormittag sind nach Angaben der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik an der Nordseite der Alpen, vom Vorarlberg bis nach Niederösterreich, verbreitet zwischen 20 und 60 Zentimeter Neuschnee zu erwarten, auf den Bergen um die 100 Zentimeter. Kräftiger Wind werde den Neuschnee stark verwehen, besonders im Gebirge. Die Lawinengefahr könne sich dadurch nochmals verschärfen.

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kad/news.de/dpa
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