12.07.2015, 08.00 Uhr

Car-Sharing mit "CarUnity", "BlaBlaCar" und Co.: Gute Gründe, sein Auto zu teilen

Von news.de-Volontärin Anne Geyer

Der Autohersteller Opel hat es erkannt: In Zeiten, in denen das Benzin immer teurer wird, versuchen Autofahrer an allen Ecken und Kanten Kosten einzusparen. Um das Sparen zu unterstützen, ruft Opel nun die App "CarUnity" ins Leben. Aber auch Organisationen wie "teilAuto" oder "BlaBlaCar" werden immer beliebter. "CarUnity" schreibt auf ihrer Website, dass statistisch gesehen, ein Auto am Tag 23 Stunden einfach nur herumsteht. Eine wirkliche Verschwendung. Deshalb sollten Sie nochmal überlegen, ob Sie ihr Auto nicht doch mit anderen teilen wollen. Wir nennen Ihnen schon mal ein paar Gründe, die dafür sprechen.

Mitfahrgelegenheit anbieten und bis zu 75% sparen!

Mit Car-Sharing kann man richtig viel Geld sparen - und Spaß haben.

Mit Car-Sharing kann man richtig viel Geld sparen - und Spaß haben. Bild: fotolia.com/Trueffelpix

Car-Sharing: Eine Kostenfrage

Wer andere mitnimmt, bekommt dafür einen Teil der Fahrtkosten zurück. Sind mehrere im Auto, kann der Fahrtpreis sogar auf Null reduziert werden. Bei "Blablacar" oder "Mitfahrzentrale" wird der Preis zwischen Fahrer und Mitfahrer verhandelt. Bei "CarUnity" gibt es hingegen feste Vorgaben. CarUnity-Chef Dr. Jan Wergin will so sicherstellen, dass sich keine Partei über den Tisch gezogen fühlt: ""Die App orientiert sich an den durchschnittlichen Preisen der Marke und des Baujahres. Wie viel final für den Wagen verlangt wird, bestimmt der Vermieter selbst."

"CarUnity" vs. "Blablacar" und Co. - auf individuelle Wünsche angepasst

Während bei Mitfahrgelegenheiten einer der Parteien selbst ein Auto besitzt, wird bei "CarUnity" ein Auto von mehreren Personen mit dem selben Ziel angefordert. Der Wagen wird dann von den Parteien angemietet und jeder zahlt einen entsprechenden Beitrag. Das ist ein großer Plus-Punkt für alle Fahrer, denn dadurch fällt auch die kostspielige KFZ-Steuer weg und auch für die Versicherung müssen die Mieter nicht aufkommen. Von den Anschaffungs-Kosten eines Neuwagens ganz zu schweigen. Je nach Anlass kann dann auch individuell ein Fahrzeug gemietet werden. Im Sommer kann dann das Cabrio gemietet werden, oder ein Vielsitzer für Ausflüge mit Familien und Freunden.

Car-Sharing: Die Umwelt sagt Danke

Und zum Schluss tut man auch noch ganz nebenbei nicht nur etwas für den eigenen Geldbeutel, sondern auch etwas für die Umwelt. Durch die Nutzungs-Optimierung der Autos werden Ressourcen geschont. Je mehr Menschen sich Autos teilen, umso weniger umweltschädliches CO2 gelangt in die Atmosphäre und es wird weniger Rohöl verbrannt. Und auch neue Freundschaften kann man bei der Fahrt übers Land wunderbar knüpfen.

Auch interessant: Autohersteller: Tacho-Betrüger mit aller Härte verfolgen.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

gea/bua/news.de
Führerschein-Umtausch aktuellBlitzermarathon am 04.04.2019Prinz William und Prinz CharlesNeue Nachrichten auf der Startseite